Alle reden über Klimawandel, doch an dieses Szenario dürften die Wenigsten gedacht haben. Ein Forscher prophezeit, dass die Braugerste knapp wird - mit drastischen Folgen.
Auch Biertrinker werden wahrscheinlich in den kommenden Jahrzehnten die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Besonders in Australien könnte die Braugerste knapp werden, prognostizierte der Klimaforscher Jim Salinger vom neuseeländischen National Institute of Water and Atmospheric Research in Wellington.
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Halbvoll oder halbleer? Für Biertrinker könnte der Klimawandel unerwartete Folgen haben. (© Foto: dpa)
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Braugerste ist neben Wasser der Hauptbestandteil von Bier. "Entweder wird es Kneipen ohne Bier geben oder das Bier wird teurer", erklärte Salinger. Und nicht nur Australien und Neuseeland werden diese speziellen Folgen der Erderwärmung zu spüren bekommen. Salinger erwartet einen Rückgang der Bierproduktion aufgrund des Klimawandels innerhalb von 30 Jahren.
"Die meisten Gebiete Australiens, in denen Braugerste angebaut wird, werden wahrscheinlich Ernterückgänge haben", erklärte der Klimaforscher. Die Brauindustrie stehe vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu gehöre auch, nach neuen Sorten Ausschau zu halten, die besser Hitze und Trockenheit vertragen.
Der neuseeländisch-australische Brauereikonzern Lion Nathan's hat die Auswirkungen des Klimawandels schon zu spüren bekommen, wie Direktor Liz Read erklärte. So seien die Preise für Gerstenmalz und Zucker bereits deutlich gestiegen.
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(AP/ihe)
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für die Wiesnwirte.
Und alle anderen sollten jetzt mal wieder ordentlich Angst vor der Zukunft bekommen, die so schrecklich sein wird, dass wir alle sehr viel Bier brauchen werden, um sie zu ertragen...
Es gibt kein Bier auf Hawaii, es gibt kein Bier,
drum fahr ich nicht nach Hawaii, drum bleib ich hier.
Es ist so heiß auf Hawai, kein kühler Fleck,
und nur vom Hula-Hula geht der Durst nicht weg.
So langsam wird dieser Klimawandel unverschämt.
Doch halt - keine vorschnellen Urteile. Ich habe mal wo gelesen (bestimmt bei SZ-Wissen), dass nach / während des Klimawandels mehr Agrarflächen geben wird, auf denen man Wein anbauen kann. Ist doch auch was, oder? Zumal ja ein Glas Roter die Lebenserwartung verdreifacht (bestimmt auch auf SZ-Wissen gelesen).
Wieder einmal sollten wir dem Klimawandel dankbar sein.
Klasse Artikel! Gibt den Brauereien einen guten Grund, auch jetzt schon mal die Bierpreise zu erhöhen. Vorbeugen ist besser, als auf die Schuhe zu ...
Und das, wie immer auch nach 19:00 und am Wochenende...
Prost!
Paging