In West- und Zentralafrika sind Millionen Menschen von einer Flutkatastrophe bedroht. Nach Angaben von Regierungen und UN-Hilfsorganisationen kamen bei schweren Überschwemmungen in den vergangenen Wochen bereits mehr als 200 Menschen ums Leben, über eine Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Schwere Regenfälle haben in weiten Teilen Afrikas zu Überflutungen geführt und die Ernte teilweise zerstört. In mindestens zwölf Ländern West- und Ostafrikas herrschen mit dem Ende der Regenzeit chaotische Verhältnisse, berichtete der Rundfunksender BBC.

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Teile Ghanas wurden wegen des Ausmaßes der Überflutungen zum Katastrophengebiet erklärt, in Uganda und Äthiopien mussten Zehntausende ihre vom Wasser bedrohten Häuser verlassen. Eine UN-Sprecherin sagte, die Fluten hätten bisher mindestens 500.000 Menschen in Westafrika und eine halbe Million Menschen allein im Sudan betroffen.

Dutzende Menschen kamen in den Fluten ums Leben, allein 20 Todesfälle wurden in Ghana bekannt. In dem westafrikanischen Land sind Berichten zufolge mindestens 400.000 Menschen durch Überflutungen obdachlos geworden.

"Einige Dörfer und Gemeinden sind von der Landkarte verschwunden", sagte ein Sprecher des Krisenzentrums in Ghana. Behörden und Hilfsorganisationen fürchten, dass in den Überschwemmungsgebieten nun Krankheiten wie Cholera drohen. Zudem ist die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gefährdet.

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(AFP/dpa)