Die Fluggesellschaft Ethiopean Airlines, deren Flugzeug vor der Küste des Libanon mit 90 Menschen ins Meer stürzte, geht davon aus, dass es keine Überlebenden gibt. Absturzursache: Blitzeinschlag.
Ein äthiopisches Passagierflugzeug mit etwa 90 Menschen an Bord ist am frühen Morgen kurz nach dem Start in Beirut ins Meer gestürzt. Mehrere Leichen wurden Stunden nach dem Unglück aus dem Wasser vor der libanesischen Küste geborgen, wie ein Militärsprecher mitteilte. Offenbar hat niemand den Absturz überlebt. "Ich hatte Kontakt zu den libanesischen Behörden, die aber keine Überlebenden bestätigen konnten", sagt der Chef der Ethiopian Airlines, Girmma Wake.
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Vor der Küste des Libanon ist am frühen Morgen ein Flugzeug ins Meer gestürzt. Mit Schiffen und Hubschraubern suchen Rettungsteams nach Leichen und Überlebenden. (© Foto: dpa)
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Nach Angaben eines Flughafensprechers wurde das Flugzeug von einem Blitz getroffen, bevor es ins Mittelmeer stürzte. Seit Sonntagabend gab es starken Regen und Gewitter in Beirut. Ein Anschlag sei unwahrscheinlich, erklärte Präsident Michel Suleiman. Er schloss Sabotage weitgehend aus.
Lokale Medien berichteten von sieben Überlebenden, die die libanesische Armee gefunden habe. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Nach Worten des libanesischen Verkehrsministers Ghazi Aridi waren an Bord des Jets 83 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder.
Aridi sagte weiter, es seien 54 Libanesen und 22 Äthiopier gewesen. Es seien aber auch Menschen aus dem Irak, Syrien, Großbritannien und Frankreich an Bord gewesen. Auch die Frau des französischen Botschafters im Libanon, Marla Sanchez Pietton, saß in der Unglücksmaschine, wie aus der Botschaft in Beirut und von libanesischen Sicherheitskräften bestätigt wurde.
Das Flugzeug der Ethiopian Airlines war auf dem Weg von Beirut in äthiopische Hauptstadt Addis Abeba, als die Maschine etwa 15 Kilometer südlich der libanesischen Hauptstadt abstürzte. Hubschrauber und Schiffe der libanesischen Marine suchten nach der Maschine und möglichen Opfern oder Überlebenden.
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Ein Luftfahrtsprecher sagte, die Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines sei kurz nach dem Start in Beirut von den Radarschirmen verschwunden. Die Maschine sei um 3:10 Uhr (Ortszeit) gestartet.
Augenzeugen berichteten von einem lauten Geräusch und sahen dann ein brennendes Flugzeug ins Wasser stürzen. Am Rafik Hariri International Airport versammelten sich besorgte Angehörige. Am frühen Morgen trafen Rettungsteams in der Nähe der vermutlichen Absturzstelle ein. Ein Helfer sagte: "Das Wetter hilft uns überhaupt nicht, aber wir hoffen, einige Überlebende zu finden." Im Libanon arbeiten viele Äthiopier als Haushaltshilfen.
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(sueddeutsche.de/dpa/DAPD/vbe/gal/abis)
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Na komisch, schon wieder keine Terroristen schuld. Die letzten paar hundert Tote bei Flugzeugabstürtzen waren keine Opfer des Terrorismus sondern des Kapitalismus(Sparmassnahmen bei Fluggesellschaften). Vielleicht sollten sich unsere tollen Politiker mal darum kümmern anstatt Geister zu jagen ;)
jetzt von der SZ erwartet das der Flugzeughersteller direkt angeprangert wird. Wie voriges Jahr bei den Abstürzen von Air France und Yemen Air.
Beim Start einer Maschine kann es Probleme mit dem Gewicht/Mangel an Schub geben, aber hier liegt offensichtlich eine Explosion vor. Das Wire-im-Tank-Problem, das mal eine 747 vor Boston hat explodieren lassen, müsste wohl behoben sein. Eine Triebwerksexplosion im extremen Steigflug ist ziemlich wahrscheinlich, als Amateur mit ACI-Erfahrung gesprochen
.... die frage ist halt nur wie!
Was die Berichterstattung über Sicherheitsmängel, insbesondere bei Flugzeugen, anbetrifft, sind wir einer Meinung.
Der Headliner bezieht sich aber nicht auf dieses Thema.
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