Die Mutter stand direkt bei ihm, als sich die Treppe löste: Am Flugzeug-Einstieg hat ein Zehnjähriger auf dem Frankfurter Flughafen den Boden unter den Füßen verloren.
Ein Kind hat sich am Frankfurter Flughafen schwer verletzt, weil sich eine Fluggasttreppe aus ihrer Verankerung gelöst hat. Beim Aufprall auf den Beton habe sich das Kind schwer verletzt, teilte die Polizei mit.
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"So einen Vorfall hat es in Frankfurt noch nie gegeben", sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport der dpa. Auch wisse er von keinem ähnlichen Ereignis deutschlandweit.
Der Junge wollte gerade mit seiner Mutter das Flugzeug betreten. Als er an der Anschlussstelle von Treppe und Flieger ankommen war, löste sich plötzlich die Treppe aus zunächst ungeklärter Ursache aus der Verankerung.
Der Zehnjährige stürzte durch den Spalt in die Tiefe, während die Mutter noch auf der Treppe stand, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Air Canada wollte in Richtung Montreal starten.
Wegen des Vorfalls konnte sie erst Stunden später abheben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig und das Amt für Arbeitssicherheit beim Regierungspräsidium in Darmstadt ermitteln.
Die Fraport AG ist verantwortlich für die Fluggasttreppen. Bei dem Unfall auf dem Vorfeld habe es sich um eine motorisierte Treppe gehandelt, das heißt sie wird von einem Fahrzeug an den Flieger gezogen. Davon gebe es knapp 100 Stück in Frankfurt. Darüber hinaus stehen mehr als 100 weitere nicht motorisierte Treppen zur Verfügung.
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(dpa/grc/plin)
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Das interessiert ganz besonders, weil an den Flughäfen, u.a. Frankfurt, inzwischen vielfach billigstentlohnte, in Schnellverfahren "ausgebildete Fach"kräfte" für die Arbeiten des sog. Bodenverkehrs eingesetzt werden.
Sachschäden, u.a. an Flugzeugen, nehmen signifikant zu und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch der vorliegende Fall - der wie du zutreffend anmerkst - sehr wohl auch mit dem Tode des Kindes hätte enden können, damit in Zusammenhang steht.
Vielleicht wird in den Massenmedien der Hintergrund auch von diesem Aspekt aus beleuchtet, wenngleich die dahinter stehenden Lobbyisten von Flughafenbetreibern und Luftverkehrsgesellschaften (vorliegend Lufthansa, Air Canada gehört (nicht nur) als Star Alliance Member dazu) dies sicherlich zu verhindern wissen werden.
Man möchte vielfach gar nicht mehr Statusflieger sein.
""So einen Vorfall hat es in Frankfurt noch nie gegeben, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport der dpa. Auch wisse er von keinem ähnlichen Ereignis deutschlandweit."
Wen interessiert der Schwachsinn? Schlimm genug, dass es passiert ist.
Man kann von Glück reden, dass der Junge nicht tot ist.