Florida Mann flüchtet vor Polizei - wird von Alligator gebissen

Als ihn ein Polizist wegen auffälligen Fahrverhaltens stoppt, springt ein 20-jähriger Amerikaner auf der Beifahrerseite aus dem Wagen und läuft davon. Ein Zaun kann ihn nicht stoppen - ein Alligator schon.

Kleine Sünden bestraft das Krokodil sofort - so oder ähnlich lautet eine bekannte Redensart, die sich jetzt wieder bewahrheitet hat. Die Geschichte spielt in der Nähe der Stadt St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida und beginnt mit einem Polizisten, der einen Autofahrer wegen dessen auffälliger Fahrweise anhält.

Der Mann stoppt, klettert auf der Beifahrerseite aus dem Wagen und rennt davon, wie die Tampa Bay Times auf ihrer Internetseite schreibt. Er tritt einen Zaun ein und verschwindet in der Wildnis. Auch mehrere Polizisten können ihn nicht entdecken und geben die Suche schließlich auf.

Stunden später taucht der Mann in einem örtlichen Krankenhaus wieder auf. Wie er dorthin gekommen ist, weiß niemand. Er selbst sagt nach Informationen der Tampa Bay Times, er habe Fische beobachtet und sei dabei in einen Tümpel gefallen und von einem Alligator angefallen worden. Später gibt er zu, sich vor der Polizei versteckt zu haben, als ihn das Tier erwischte.

Der 20-Jährige wird noch am gleichen Tag wieder aus dem Krankenhaus entlassen, zunächst jedoch nicht in die Freiheit. Weil er einem Polizisten Widerstand geleistet hat, einen Zaun eingetreten hat und mit einem veralteten Führerschein gefahren ist, muss er 6300 Dollar Strafe zahlen.