Im US-Bundesstaat Virginia hat ein 39-Jähriger acht Menschen erschossen, darunter seine Frau und seinen Sohn. Er befindet sich nach wie vor auf freiem Fuß - in einem von 150 Polizisten umstellten Waldstück.
Im US-Bundessstaat Virginia hat sich ein blutiges Familiendrama ereignet: Ein bewaffneter Mann hat in der Stadt Appomattox mehrere Menschen mit Schüssen getötet und verletzt, die Polizei spricht von mindestens acht Opfern. US-Medienangaben zufolge sollen auch die Ehefrau und der Sohn des Mannes unter den Opfern sein.
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In einem Haus im US-Bundesstaat Virginia fand die Polizei sieben Leichen. Ein 39-jähriger Familienvater soll der Täter sein. (© Foto: AP)
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Virginias Gouverneur, Robert F. McDonnell, sprach von einem "entsetzlichen Verbrechen".
Der Familienvater soll in ein Waldstück geflohen sein und sich nach wie vor dort aufhalten. Eine Polizeisprecherin erklärte außerdem, der Schütze sei von etwa 150 Sicherheitskräften in einem Waldgebiet nahe der Stadt Appomattox eingekreist. Die Beamten setzten dabei Suchhunde und Wärmebildgeräte ein.
Im Video: Ein Bewaffneter erschoss am Dienstag acht Menschen. Hintergrund ist laut Medienberichten ein Familiendrama. Weitere Videos finden Sie hier
Bei dem Täter handelt es sich offenbar um den 39 Jahre alten Christopher S., der noch am Leben sein soll. Die Polizei war Stunden vor dem Familiendrama aufmerksam geworden, weil sie einen jungen Mann schwerverletzt am Rand einer Landstraße entdeckte. Er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Von ihm führte die Spur in das Haus des Familienvaters.
Dort stießen die Beamten nach Angaben der Zeitung auf die Leichen der Ehefrau und des Sohnes und fünf weiterer Personen. In welchem Verhältnis Christopher S. zu den weiteren Opfern stand, war zunächst unklar. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei ausschließlich um Erwachsene. Ein Sprecher des Kreises sagte der Washington Post dass den tödlichen Schüssen möglicherweise ein Familienstreit vorangegangen war.
Der Schütze schoss außerdem auf den Vize-Sheriff, der sich um einen verletzten Mann kümmern wollte, der am Nachmittag am Rand einer Landstraße gefunden wurde. Er zielte auch auf einen Polizeihubschrauber, der wegen eines von einem Schuss beschädigten Tanks notlanden musste. Dabei wurde niemand verletzt.
Appomattox liegt etwa 160 Kilometer südwestlich von Richmond. Die Stadt ist bekannt, weil dort mit der Kapitulation von General Robert E. Lee 1865 der amerikanische Bürgerkrieg endete.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/apn/abis/fvk)
Analyse des DFB-Kaders
Vorweg - ich bin gegen Schusswaffen in Privatbesitz inkl. der Mitglieder von "Schützenvereinen", aber fairerweise muss gesagt werden, dass zum Beispiel in D mit seinem restriktiven Waffengesetzen der "Normalbürger" keine Schusswaffen besitzt, aber dafür sehr viele Kriminelle scheinbar kein Problem haben, sich welche zu besorgen und einzusetzen.
Und hier taucht das Problem auf - der Staat kann dies nicht verhindern, und so wird sich auf Dauer auch Otto Normalverbraucher bewaffnen - erst mit einem Messer, damit es ihm nicht so geht wie Herrn Brunner, und irgendwann mit einer illegalen Schusswaffe nach dem Motto - lieber kurz in das Gefängnis, als lange tot.
Entweder der Staat begreift dies, und klassifiziert deshalb jedes Verbrechen mit Waffengewalt mit einer Mindeststrafe von 15 Jahren, oder es kommt zur "heimlichen" Bewaffnung der Bürger ! Die jetzigen juristischen Regeln greifen den Betrüger, Dieb und Unterschlager, aber nicht den, der Waffen zur Gewalt einsetzt.
ein weiteres Mosaiksteinchen im im grossen blumigen Mosaik des:
Freie Schusswaffenwahl für freie Bürger?
Ich wäre unmassgeblich erstaunt, wenn Ihr aus dieser kleinen Story nicht obendrein einen flammend-glorifizierenden Appell für Feuerwaffen, auch in Kindeshand, machen würdet.