In der Türkei wird derzeit der Prozess gegen den inhaftierten Schüler Marco W. fortgesetzt. Die heutige Verhandlung ist seine letzte Chance, vor Weihnachten entlassen zu werden.
Der Prozess gegen den 17-jährigen deutschen Schüler Marco W. wegen sexuellen Missbrauchs eines britischen Mädchens ist am Freitagnachmittag im türkischen Badeort Antalya fortgesetzt worden. Der Schüler aus Uelzen soll sich während des Osterurlaubs in der Türkei an einer 13-jährigen Britin vergangen haben.
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Das Gericht in Antalya: Hier wird heute über das Schicksal von Marco W. entschieden. (© Foto: Getty)
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Die Nebenklage dringt weiterhin auf eine Verurteilung wegen Vergewaltigung. Die Familie des Mädchens wolle, dass er für seine Tat bezahle, sagte deren Anwalt Ömer Aycan.
Die Verteidigung gab sich vor der neuerlichen Anhörung zuversichtlich. "Wir hoffen, Marco am Nachmittag aus der U-Haft zu holen", sagte der Anwalt des Schülers aus Uelzen, Matthias Waldraff. Er will in der Gerichtsverhandlung erneut Marcos Freilassung beantragen.
Man erwarte allerdings nicht, dass sich das Gericht bereits inhaltlich mit den Anklagevorwürfen auseinandersetze, sagte Rechtsanwalt Michael Nagel. Auch Aycan sagte, er rechne nicht mit einer schnellen Entscheidung. "Die Richter wollen wahrscheinlich beiden Seiten Zeit geben, ihre Plädoyers vorzubereiten", sagte er.
Zu der Anhörung am Freitag erschien auch der SPD-Europaabgeordnete Vural Öger. Nach Angaben seines Büros besuchte der Reiseunternehmer den Jugendlichen am Donnerstagabend im Gefängnis.
Marco W. befindet sich seit 11. April in Haft. Er hat die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs zurückgewiesen und erklärt, es sei in gegenseitigem Einvernehmen zu Zärtlichkeiten gekommen. Außerdem habe das Mädchen das wahre Alter verschwiegen und vorgegeben, 15 Jahre alt zu sein.
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(AP/bavo)
Kanzlerin Merkel und die Macht
Man kann nur eins zu dieser Entscheidung sagen: NA ENDLICH!!!
Damit ist ja allerdings dieser abstruse Prozess noch immer nicht zu Ende. Es ist meines Erachtens ein Unding, einen derartigen Tatvorwurf realistisch zu bewerten, ohne den Prozeßbevollmächtigten des Angeklagten die Gelegenheit zu geben, das "Opfer" persönlich zu befragen.
Dem kommt auch vor dem Hintergrund der kuriosen publizierten Widersprüche (Opfer hat geschlafen. andere in unmittelbarer Nähe befindliche Bekannte haben von der "Vergewaltigung" nichts mitbekommen) besondere Bedeutung zu.
Aber immherhin ist dies jetzt zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung!
Und plötzlich ist das "Provinz-Gericht" in Anatlya sicher ganz, ganz lieb bei unseren Usern. Wetten ?
MARCO IST FREI !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!