Gerry McCann weist die Aussage seines Sprechers zurück, er und seine Frau gingen davon aus, dass Madeleine wahrscheinlich tot ist. Stattdessen kündigte er neue Aufrufe und Plakate an.
Im Fall der verschwundenen Madeleine hat Vater Gerry McCann Angaben seines Sprechers zurückgewiesen, die Eltern hätten den möglichen Tod der Vierjährigen eingeräumt. "Entgegen anderslautenden Berichten nehmen (Ehefrau) Kate und ich nicht an, dass Madeleine "wahrscheinlich" tot ist", schrieb der Vater am Mittwoch in seinem Internet-Blog. "Wir wissen, dass dies eine Möglichkeit ist. Aber die Tatsache, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass Madeleine ernsthaft verletzt wurde, lässt uns weiter hoffen, dass sie lebend gefunden wird."
Madeleines Eltern gehen nicht davon aus, dass ihre Tochter wahrscheinlich tot ist. Dies schreibt Vater Gerry McCann im Internet. (© Foto: dpa)
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Zuvor hatte der Sprecher der britischen Familie angegeben: "Kate und Gerry (McCann) sehen das realistisch genug, um zu wissen, dass sie möglicherweise tot ist." Stattdessen sollen in den kommenden Wochen neue Aufrufe und Plakate in Spanien und Portugal veröffentlicht werden, wie der Vater ankündigte.
Madeleine war Anfang Mai wenige Tage vor ihrem vierten Geburtstag während eines Urlaubs in Portugal aus dem Appartement ihrer Eltern verschwunden. Die portugiesischen Ermittler stuften auch die Eltern als Verdächtige in dem Fall ein.
Susan Healy, die Mutter von Kate McCann, äußerte sich in einem Interview der Zeitung "Liverpool Echo" besorgt über den Zustand ihrer Tochter. "Sie sagt, wenn ich etliche Kilogramm mehr wiegen würde, eine größere Brust hätte und mütterlicher aussehen würde, wären die Menschen mitfühlender."
Kate fühle sich "verfolgt" von Menschen, die glauben, sie habe etwas mit Madeleines Verschwinden zu tun, weil sie nicht "mütterlich" genug aussehe. Gleichzeitig räumte Madeleines Großmutter ein, dass Kate und Gerry einen "fürchterlichen Fehler" gemacht haben, weil sie ihre drei Kinder allein im Ferienappartement gelassen haben.
Madeleines Vater begrüßte die Initiativen des neuen portugiesischen Chefermittlers Paulo Rebelo. "Es ist sehr ermutigend, dass Rebelos Beamte offenkundig das gesamte Untersuchungsmaterial noch einmal prüfen", betonte Gerry McCann. Nach portugiesischen Presseberichten ist auch eine neue Suchaktion in einem See 24 Kilometer entfernt von dem Urlaubsappartement geplant.
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(dpa)
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...please do us the favour and finally make a confession of your doubtless guilt. Would save us from the endless continuation of this charade.