Der Tatverdächtige im Mordfall Hannah wird sich auch wegen Vergewaltigung vor dem Bonner Landgericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft hat zudem Details der Bluttat genannt.
Gut zwei Monate nach dem Gewaltverbrechen an der 14-jährigen Hannah aus Königswinter hat die Bonner Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen den 26-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Zugleich teilten die Strafverfolger am Montag Einzelheiten zum Ablauf der Bluttat mit, die bundesweit für Entsetzen gesorgt hatte.
Die 14-jährige Hannah wurde Ende August in Königswinter ermordet. (© Foto: ddp)
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Nachdem der geständige Täter demnach die Schülerin vergewaltigt hatte, stach er die 14-Jährige insgesamt zwölf Mal mit dem Messer nieder. Den Ermittlungen zufolge wollte der mutmaßliche Täter verhindern, dass die Schülerin ihn wiederkennen und verraten könnte.
Der am 12. September festgenommene Fahrzeug- und Gebäudereiniger hatte gestanden, das Mädchen am Abend des 29. August an einer Haltestelle in Königswinter überwältigt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft hatte der homosexuelle Mann geplant, an diesem Abend eine Frau zu vergewaltigen. Auf das spätere Opfer traf er demnach zufällig.
Der Mann bedrohte Hannah nach Behördenangaben mit einem Messer, fesselte ihre Hände und klebte ihren Mund mit Klebeband zu. Dann ging er mit dem Mädchen zu einem Gartenhäuschen in der Nähe eines Gewerbegrundstücks und wartete laut Staatsanwaltschaft "mit seinem weinenden und zitternden Opfer", bis auf dem Gelände Ruhe eingekehrt war.
Nachdem sich der mutmaßliche Mörder am späten Abend in einem abgestellten Bus an der Schülerin vergangen hatte, soll er dem Mädchen gegen Mitternacht mit voller Wucht mehrere Messerstiche versetzt und ihr mehrfach mit dem Messer durch den Hals geschnitten haben. Die Leiche legte der in Königswinter lebende Mann demnach in einem dichten Gebüsch ab, wo sie fünf Tage später von Beamten einer Einsatzhundertschaft gefunden wurde.
Auf die Spur des Tatverdächtigen waren die Fahnder durch eine Speichelprobe gekommen, die ihm im Zuge der Mordermittlungen entnommen worden war. Die Analyse ergab, dass die Probe identisch war mit DNA-Spuren vom Tatort. Der 26-jährige Beschuldigte wird sich demnächst wegen Mordes, Freiheitsberaubung, sexueller Nötigung und Vergewaltigung vor dem Landgericht Bonn verantworten müssen.
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(AFP/cag/woja)
Kanzlerin Merkel und die Macht
@alexandra1975: Ja das kann man entschuldigen solange sie nicht wieder eingeführt wird. Allerdings würde ich den auch wegsperren und mir die Behandlungskosten sparen.
@blubb123: Angeblich aus Prag Schwulenporno Szene oder so
Ich Frage mich, ob man den Täter im Verlauf des Prozesses wieder zum Opfer machen wird.
Kindheit, Psyche, Herkunft, Sexuelle Ausrichtung, Herkunftsland (mhh warum steht darüber nichts in der SZ?) und so weiter...
Man kann nur auf ein lebenslanges Urteil hoffen.
dass ich als Frau bei sowas an die Wiedereinführung der Todesstrafe denke. Allein bei dem Gedanken daran, dass so ein zu 100% überführter Täter "psychotherapeutische Behandlung zur Wiedereingliederung" bekommt, wird mir übel. Bitte, lasst den Mann nie wieder raus!