Erdrutsch in China 500 Menschen im Schlamm begraben

Bei einem Erdrutsch in China sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Experten befürchten, dass die Zahl weiter steigen könnte.

Bei einem Erdrutsch in der nordchinesischen Provinz Shanxi sind nach neuen Angaben mindestens 34 Menschen getötet worden. Wie die chinesische Regierung am Dienstag mitteilte, wurden 35 weitere Menschen verletzt, als eine Erd- und Steinlawine am Montag nach heftigen Regenfällen das Lagerhaus eines Bergwerks nahe der Stadt Linfen zerstörte.

Erdrutsch in China: Bis zu 500 Menschen sollen unter Schlamm begraben sein.

(Foto: Foto: rtr)

Mehr als 1100 Rettungskräfte suchten in den Trümmern weiter nach Überlebenden. Das in Hongkong ansässigen Zentrums für Menschenrechte und Demokratie teilte unter Berufung auf Quellen vor Ort mit, dass bis zu 500 Menschen unter dem Schlamm begraben sein könnten.

Das chinesische Amt für Arbeitssicherheit machte die Betreiber des Bergwerks für das Unglück verantwortlich, da die Mine illegal unterhalten wurde. Wie die Behörde auf ihrer Internetseite mitteilte, wurden der Direktor sowie acht weitere hochrangige Mitarbeiter des Bergwerks festgenommen.