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Erdbeben in Neuseeland – Risse im Paradies
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Kein Wasser, kein Strom, kein Handyempfang - das Beben lähmte weitgehend das Leben in der Stadt. Der Schienenverkehr auf der Südinsel wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt, der internationale Flughafen evakuiert. "Das ganze Terminal fing an zu schwanken", berichtete ein Mann, der die Erschütterungen dort erlebt hatte. In Christchurch wurden einige Fälle von Plünderungen bekannt. Die Polizei sperrte bis Sonntag den Innenstadtbereich ab. Bis dahin soll das Ausmaß der Schäden eingeschätzt worden sein.
Die Erde in Neuseeland bebt besonders häufig, denn hier stoßen zwei riesige Erdplatten aufeinander. Nach Angaben von Seismologen gibt es dort bis zu 15.000 Erdbeben pro Jahr, aber nur maximal 150 davon sind zu spüren. Das bislang verheerendste Erdbeben traf 1931 die Stadt Napier auf der Nordinsel. Mehr als 250 Menschen starben.
Bild: dpa4. September 2010, 15:39 2010-09-04 15:39:32