Das Erdbeben in Mittelitalien hat 17.000 Menschen obdachlos gemacht. Ministerpräsident Berlusconi bot Opfern nun eigene Häuser als Unterkunft an.

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat den obdachlos gewordenen Überlebenden des schweren Erdbebens in den Abruzzen seine eigenen Häuser als Unterkunft angeboten.

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"Ich will tun was ich kann: "Ministerpräsident Silvio Berlusconi bei den Trauerfeiern in Aquila. (© Foto: Reuters)

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"Ich will tun was ich kann, und darum stelle ich einige meiner Häuser bereit", sagte der Milliardär und zweitreichste Mann des Landes am Freitag am Rande der Trauerfeiern für die fast 290 Oper der Naturkatastrophe.

Der 72-Jährige besitzt unter anderem Villen in der Nähe von Mailand, auf Sardinien, in Portofino an der Riviera und am Lago Maggiore. Hinzu kommt eine Wohnung im Zentrum von Rom.

17.000 Menschen in Zelten

Wegen des Erdbebens müssen derzeit 17.000 Menschen aus L'Aquila und anderen Städten Mittelitaliens in Zelten leben. Der für seine kontroversen Äußerungen bekannte Berlusconi hatte dies mit einem Camping-Wochenende verglichen.

Unterdessen wurden im Erdbebengebiet vier rumänische Staatsbürger wegen des Verdachts von Plünderungen festgenommen. Den zwei Männern und zwei Frauen werde Diebstahl zur Last gelegt, teilte Berlusconi während einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz mit.

Der italienische Regierungschef hatte ein hartes Vorgehen gegen etwaige Plünderer in der Katastrophenregion angekündigt. Die vier Festgenommenen sollten noch am Freitagabend vor ein provisorisches Gericht in L'Aquila gestellt werden.

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(sueddeutsche.de/AP/pak)