Ein 21-Jähriger muss sich in Großbritannien vor Gericht verantworten: Er soll einen Briten mit insgesamt 86 Messerstichen ermordet haben. Die beiden kannten sich aus einem Online-Forum für Kriegsspiele.
Mit fast 90 Messerstichen soll ein Mann aus dem hessischen Limburg aus Eifersucht einen britischen Studenten ermordet haben. "Hass und Besessenheit" hätten den 21-Jährigen zu der grausamen Tat im vergangenen September getrieben, erklärte Staatsanwalt Shaun Smith vor einem Gericht im englischen Nottingham.
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Demnach stach der Deutsche sein 20 Jahre altes Opfer - das er in einem Webforum für Kriegsspiele kennengelernt hatte - mit 86 Stichen in dessen Wohnung in der englischen Stadt nieder. "Es war eine kalte, kalkulierte und vorsätzliche Tat", bei der es sich um einen Mord handle, sagte Smith. Nach Angaben der Anklage brachte der Deutsche seinen Nebenbuhler um, weil er in dessen Freundin verliebt war. Die drei hatten sich über eine Website der Computerspielszene kennengelernt, die das spätere Opfer und dessen Freundin betrieben.
Der Mann aus Hessen streitet die Tat ab. Er war im November von Deutschland an Großbritannien unter der Voraussetzung ausgeliefert worden, dass er im Falle einer Verurteilung seine Strafe in Deutschland absitzt. Der Prozess soll bis zu acht Tage dauern.
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll der Deutsche das Paar im März 2008 in einem Chatroom der Internetseite kennengelernt haben. Anschließend habe er sich in die 20-jährige Frau verliebt und sie mit Stalking-Methoden verfolgt und auch zweimal in Nottingham besucht.
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(dpa/hai)
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Wenn einer im Artikel mehrmals "der Mann" und "der Mann aus Hessen" ist, halte ich jede Wette, dass der Papierdeutscher ist.
Was die Tat weder verschlimmert noch verbessert.
Schadet nur eben dem Image.
Chatrooms für Kriegsspiele müssen sofort verboten werden ...
Die Engländer haben aber auch Pech mit den Deutschen: Entweder sie verführen (vielleicht) ihre Minderjährigen oder sie stechen (vielleicht) ihre Jungs ab.
Kriegsspiele? Doch nicht etwa "KILLERspiele"??? Dann ist ja klar, warum es zu der Tat kommen musste!