Der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen geht standesgemäß zu Ende: Mit Eisregen in New York und mit Schnee in Bayern und im Sauerland.
Seit 127 Jahren notieren Menschen die Temperaturen auf der Erde. Seit 127 Jahren war weltweit kein Winter so warm wie der, der jetzt zu Ende geht, haben US-Forscher festgestellt.
Es blühte so schön die Blüte. Dann kam der Schnee. (© Foto: dpa)
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Die Temperatur lag von Dezember bis Februar um 0,72 Grad Celsius über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts gelegen. In Deutschland konnten Skigebiete oft nur Wanderungen anbieten, Lifte und Skiverleiher machten horrende Verluste.
Am Mittwoch beginnt nun der kalendarische Frühling - und es schneit. Die Eifel ist jetzt schon leicht gezuckert, im nordrhein-westfälischen Winterberg liegen fünf Zentimeter Schnee und in München tanzen dicke Flocken vom Himmel.
Und es kommt noch mehr: In den kommenden Tagen kann es in den Bayerischen Alpen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee geben. Arktische Kaltluft strömt ins Land, im Bergland oberhalb von 700 Metern wird es durchweg schneien. Die Temperaturen bleiben in dieser Woche bundesweit im einstelligen Bereich.
"Das Wetter präsentiert uns noch einmal alle Kapriolen, auf die wir im Januar und Februar vergeblich gewartet haben", sagte Rainer Dettmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Mittelfristig gibt sich Dettmann aber optimistisch. "Einige Vorhersagemodelle zeigen für die nächste Woche ein Frühlingshoch über Mitteleuropa."
Aber nicht nur in Deutschland spielt das Wetter verrückt. In New York verhagelte am Wochenende ein Eisregen die St. Patrick's Day Parade - im Januar hatten im Central Park bereits Bäume geblüht.
Wer jetzt aber für Ostern gleich einen Skiurlaub planen möchte, sollte vorsichtig sein: Am Wochenende sollen die Höchstwerte wieder über zehn Grad liegen, in der nächsten Woche könnte das Thermometer sogar bis auf 20 Grad steigen, sagt der Deutsche Wetterdienst.
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(sueddeutsche.de/dpa)
Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld
Der im Auftrag des UN-Instituts für Vernebelung tätige Meteo-Astrologe Prof. Dr.Dr. Siegfried-Christian Arla-Tan von der sauerländischen Bezirksflachhochschule Neheim-Hüsten sieht im drastischen Temperatursturz von vergangenen Wochenende eindeutige Anzeichen für die Richtigkeit seines seit Jahrzehnten verfeinerten Computermodells zum Weltklima. Arla-Tan zu Journalisten: Da ist kein Weg am vorbei am führen: Et gibt getz bald eine Eiszeit, aber eine, die wat sich gewaschen hat. Wenn die Menschheit nicht bald möglichst mit großvolumigen Geländewagen im Stadtverkehr gegensteuert, is bald Schluß mit Sonne und Badewetter. Dann heißt es auch südlich vom Sauerland nur noch: Mach die Schlittenhunde fertig, die Blagen müssen zur Schule! Also, ich rate allen Menschen hierzulande, die derzeit wirklich günstige Gelegenheit zu nützen, um sich mit den so billig wie selten angebotenen Winterutensilien und -kleidungsstücken einzudecken.