Unter viele Tausend Rosen passt eine Menge Kokain: In Spanien sind sehr kreative Drogenschmuggler festgenommen worden.

Rosen und Nelken sind nicht nur schöne Blumen, die irgendwann welken, sondern offenbar auch eine zunächst ziemlich gute Tarnung. Mit ihrer kreativen Idee und einer ungewöhnlich großen Menge Rauschgift sind der spanischen Polizei internationale Drogenschmuggler dann aber doch ins Netz gegangen.

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Eine international agierende Schmuggelbande hat versucht, zwei Tonnen unter Rosen und Nelken verstecktes Kokain im Bauch eines Flugzeugs nach Spanien zu schaffen. (© Foto: Reuters)

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Die Ermittler haben mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt, das die Schmuggler mit einem Flugzeug in die baskische Regionalhauptstadt Vitoria gebracht hatten. Wie die Ermittler in Vitoria mitteilten, war das aus Kolumbien eingeschmuggelte Kokain unter 47.000 Rosen und Nelken versteckt.

Das Rauschgift sei von einer hohen Reinheitsstufe gewesen. Sein Schwarzmarktwert belaufe sich auf etwa 70 Millionen Euro. Nach Angaben der Ermittler war dies die bislang größte von der Polizei beschlagnahmte Rauschgiftmenge, die per Flugzeug ins Land gebracht worden war.

13 mutmaßliche Mitglieder einer internationalen Schmugglerbande seien mittlerweile festgenommen worden.

Um die Schmuggelroute zu testen, hatte die Bande kürzlich einen Probeflug mit einer Maschine unternommen, die nur mit legaler Ware beladen war. Über die Nationalität der Festgenommenen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

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(sueddeutsche.de/dpa/abis/kat)