Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Drogenkurieren sind in einem Armenviertel von Rio de Janeiro mindestens zwölf Menschen getötet worden - darunter ein vier Jahre altes Kind.

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Drogenkurieren sind in einem Armenviertel der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro mindestens zwölf Menschen getötet worden. Darunter sei ein vier Jahre altes Kind, teilten die Behörden mit.

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Weinende Frauen in einem Armenviertel von Rio de Janeiro: Bei einer Drogenrazzia sollen dort zwölf Menschen getötet worden sein. (© Foto: AP)

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Etwa 500 Sicherheitskräfte seien in den Stadtteil Corei im Westen von Rio eingedrungen, um Waffen und Drogen zu beschlagnahmen und Verdächtige festzunehmen. Zur gleichen Zeit habe es weitere Einsätze in anderen Elendsvierteln gegeben.

Die Polizei erklärte, sie sei bei einer Razzia mit Kugelhagel empfangen worden. Hubschrauber und gepanzerte Fahrzeuge eilten zur Unterstützung herbei. Unter den Toten sind zehn mutmaßliche Drogenkuriere; das Kind starb durch einen Irrläufer. Es waren die schwersten Kämpfe in den Favelas der brasilianischen Stadt seit Monaten.

Der Gouverneur des Bundesstaats Rio de Janeiro, Sergio Cabral, geht seit seinem Amtsantritt im Januar hart gegen die Drogenhändler vor, die in Rio viele Elendsviertel, die sogenannten Favelas, kontrollieren. Seit Juni sind dort bei Anti-Drogen-Einsätzen der Polizei mehr als 50 Menschen getötet worden.

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(Reuters/AFP)