Orientierungslos im Flachwasser: Nachdem Helfer die gestrandeten Wale in einer aufwändigen Rettungsaktion zurück ins Meer bugsiert hatten, sind sechs Tiere erneut gestrandet.
In Australien sind sechs der zehn geretteten Wale erneut gestrandet. Spaziergänger fanden die bis zu sechs Meter langen Grindwale am Mittwoch keine 24 Stunden nach ihrer Rettung auf dem Trockenen, teilte die Umweltbehörde mit. Der Strand war nur sechs Kilometer von der Flinders-Bucht südlich von Perth entfernt, wo Helfer die Tiere nach einer dramatischen Rettungsaktion ausgesetzt hatten.
Bild vergrößern
Aufwändige Rettungsaktion: Mit einem Kran hieven freiwillige Helfer einen Wal zurück ins Meer. (© Foto: AFP)
Anzeige
Die Wale waren erst am Montag zusammen mit mehr als 70 Artgenossen gestrandet. Wildhüter brachten die überlebenden Tiere auf Lastwagen an einen anderen Ort, um ihnen dort bei die Rückkehr ins Meer zu helfen. Wissenschaftler wissen bis heute nicht, warum Wale in seichtes Gewässer schwimmen, aus dem sie selbst nicht zurück ins Meer kommen.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(dpa/AP/hai)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
... die sich dafür einsetzen, daß wir Menschen wieder ein besseres Verständnis zu unseren Mitlebewesen auf diesem Planeten bekommen können.
Vielen Dank an alle, die sich dort vor Ort leibhaftig für das Leben der Gestrandeten einsetzen und dafür Opfer zu bringen bereit sind.
PS
Und das sollte jeder Bürger von seiner Regierung einfordern :
Weg mit der atomaren Bewaffnung und den U-Boot-Irrfahrten mit Massenvernichtungswaffen - für Abrüstung und für den Aufbau einer WeltPolizei, die Krisen auf internationaler Ebene schlichtet und Umweltvergiftung internationalen Ausmaßes (z.B. Verklappung von Giftstoffen, Einleitung von Quecksilber, etc) verfolgt.
Spekulation 1:
Da draußen in den Weiten des Ozeans lauert etwas, vor dem sie sich fürchten.
Spekulation 2:
Da vor sich an Land gibt es etwas, was diese Wale anzieht.
Spekulation 3:
Es ist weder ein Flucht- noch ein Lock-Verhalten, sondern es ist ein Defekt in der Sonar-Ortung - hervorgerufen durch militärische Geräte im Meer oder anderswo.
Spekulation 4:
Durch die Dezimierung der Wale sind in den letzten 200 Jahre alle erfahrenen, höhergestellten, intelligenteren Leittiere ermordet worden - den Walen wurde sozusagen die Oberschicht und damit die Kulturträger vernichtet. Denn wie bei Affen und Menschen ohne Schrift, ist eine Kultur (die nur durch mündliche Überlieferung von Generation zu Generation weitergegeben werden kann) besonderst leicht dadurch zu vernichten, daß man die ranghöchsten Exemplare aus den Gruppen tötet.
Dies war ja auch eines von vielen Herrschaftsmethoden der Weißen in dieser Welt : töte die Oberschicht und beherrsche die restlichen Stammesmitglieder als Sklaven.
Wale leben zumeist in einem matriarchalisch geführten Verband, in denen die weisesten Kühe die Gruppen lenken. Darauf verlassen sich die anderen. Wenn man nun 200 Jahre lang immer die größten Exemplare aus den Gruppen tötet, blockiert man die Weitergabe von Mündlichen Kuilturgütern von einem erfahrenen Leittier zum nächsten. Es findet weniger Lernverhalten statt und die Leittiere können keinen Erfahrungsschatz mehr aufbauen, geschweige denn ausreichend weitergeben.
Wo Wissen verloren geht, geht Kultur verloren. Wo Kultur verlorengeht verliert die Gemeinschaft Fähigkeiten - die vor allem dann fehlen, wenn schwierige Zeiten kommen - wie jetzt, wo Kriegsgerät die Ortung für Wale stört.