Ein Polizeitaucher inspiziert am 19. Januar 2012 das Wrack der Costa Concordia. An der Backbordseite (nicht im Bild) klafft ein 70 Meter langer Riss. Kapitän Schettino und etwa zehn weitere Personen müssen sich voraussichtlich 2013 vor Gericht für ihre Fehler in der Unglücksnacht verantworten.

An der Bergung des Wracks wird in der Zwischenzeit weiter gearbeitet. Den 290-Meter-Koloss an Ort und Stelle zu zerlegen, wäre jedoch mit zu großen Umweltrisiken verbunden. Das halbversunkene Schiff wird daher in einem Stück gesichert, die Deckaufbauten und der Schornstein sind bereits abmontiert. Spezialisten wollen in den nächsten Monaten einen Betonboden legen, auf dem die Costa Concordia im Frühjahr 2013 aufgerichtet werden soll.

Bild: REUTERS 24. Dezember 2012, 11:072012-12-24 11:07:52 © Süddeutsche.de/mkoh/leja