Die Zahl der Frauen, die an möglicherweise zigarettenrauch-bedingten Tumoren erkranken, hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt.
Die Todesfälle auf Grund von Tumoren in den Bronchien oder der Lunge erhöhten sich seit 1984 um 92 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 1984 starben demnach 5.658 Frauen daran, 2003 waren es 10.833 Frauen.
Anzeige
Häufigste Todesursache bei den Frauen waren im Jahr 2003 Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems; daran starben 234.412 Frauen, das sind 51 Prozent aller Todesfälle.
Jüngere Frauen erkranken weniger oft an Brustkrebs
Zwei von hundert Frauen in Deutschland sterben an Brustkrebs. Insgesamt 17.173 Frauen erlagen der Krankheit im Jahr 2003, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.
Damit sei die absolute Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs seit 1984 um neun Prozent gestiegen, was auch durch den wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung zu erklären sei.
Ohne den Alterungseffekt sei die Zahl der tödlichen Brustkrebsfälle hingegen rückläufig: Während 1984 noch 40 von 100.000 Frauen an Brustkrebs starben, waren es 2003 noch 37 von 100.000.
Rund 60 Prozent der gestorbenen Frauen waren den Angaben zufolge 80 Jahre und älter. Durchschnittlich wurden die Frauen 80,1 Jahre alt, wie die Statistiker berichteten.
Insgesamt starben 2003 in Deutschland 853.946 Personen, davon 54 Prozent Frauen (457.676).
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(AP)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen