Ein Delta-Airbus ist auf dem Weg von Paris nach Atlanta wegen eines randalierenden Passagiers umgeleitet worden - er behauptete, an Bord sei eine Bombe.
Wegen eines randalierenden Fluggastes musste eine amerikanische Passagiermaschine umgeleitet werden. Der Airbus 330 der Fluggesellschaft Delta, der sich auf dem Weg von Paris nach Atlanta befand, musste auf dem Flughafen in Bangor im US-Bundesstaat Maine landen. Der Mann aus Florida hatte nach Angaben von Sicherheitskräften erklärt, sein Pass sei gefälscht und er habe Sprengstoff im Gepäck.
Zwischenfall mit glimpflichem Ausgang: Passagiere steigen in Bangor im US-Bundesstaat Maine aus dem umgeleiteten Flugzeug. (© Foto: dapd)
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Wie eine Airportsprecherin erklärte, schritten noch in der Luft Sicherheitskräfte ein und brachten den Randalierer unter Kontrolle. Er wurde in Gewahrsam genommen und von Beamten der US-Flugsicherheitsbehörde verhört. Nach Informationen des Fernsehsenders NBC wurde bei der Durchsuchung des Gepäcks jedoch nichts Verdächtiges gefunden.
Einer Sprecherin der Fluggesellschaft Delta zufolge waren 235 Reisende und acht Besatzungsmitglieder an Bord des Airbus A330. Der Pass des betreffenden Reisenden war nach Angaben der Behörden echt.
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(dapd/dpa/AFP/kat/fvk)
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Eigentlich wehre ich mich gerne gegen pauschale Abwertungen von Amerika, weil wir es ja mit einiger Verzögerung schaffen, jeden Unfug, der dort ersonnen wurde, hier zu übernehmen, egal wie sinnfrei es sein mag.
Aber - so hoffe ich - das hat noch eine eigene Qualität.
Mir wurde übrigens mal beim Flug nach Neuseeland während des Zwischenstops in Brisbane ein Maulschlüssel, den ich in der Jacke vergessen hatte, für Muttern Größe 4/5 oder 5/6 abgenommen, - also eher für den Modellbau geeignet, als zur Zerlegung von Flugzeugeinrichtungen. Auch die Versicherung, dass ich das Teil wieder mitnehmen würde, sobald der Flug fortgesetzt würde, brachte den Mann nicht davon ab.
Einen Vorteil hatte das Ganze aber, - seither weiß ich, dass das Teil im (australischen) English "spanner" heißt. ;-)
Vor ein paar Tagen wollte ich, in den USA ansässig, seit 22 Jahren als Vielflieger bei American Airlines registriert, ein "award ticket" bei AA buchen - von MUC nach JFK , als Nur-Hinflug-Ticket. Die Dame am Telefon verweigerte es mir,"for security reasons", da ich nicht amerikanischer Staatsbürger sei, denn, so war die simple Denkschiene: Einwegticket = Terrorist, für den sich ein Rückflug nicht lohnt.Meine Erklärung, daß ich aus einem speziellen Grund, den ich schilderte, nur einen Hinweg für diese Strecke bräuchte und im übrigen seit 22 Jahren als "permanent resident" in den USA registriert sei,was auch meinem "Profil" bei AA zu entnehmen sei, fruchtete nichts. Erst die herbeigerufene Oberaufsicht entschied dann, mir ein solches Freiflug-Ticket auszustellen.
Dagegen können sogar angekündigte (!!!) Terroristen ("Unterwäschebomber") mühelos einreisen.Hie bodenlose Dummheit, da grenzenlose Hysterie.Das goldene Mittelmaß einer vernünftigen Risikoabwägung fehlt völlig.Ich könnte mir vorstellen, daß der Passagier, über den berichtet wird, aus irgendeinem Grunde gestresst war und eine hirnrissige Anweisung mit einer sarkastischen Bemerkung gekontert hat - und daß für die Eskalation dann das Bordpersonal gesorgt hat.Wie in anderen Fällen schon gehabt.
Schön - jetzt noch was aufbauschen und wieder mal Nacktscanner fordern.
vielleicht hatte dieser Trittbrettfahrer lediglich eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung, wollte auch mal auf sich aufmerksam machen. Immerhin wird ist Bekanntheitsgrad enorm gesteigert. es gibt halt auch menschen, die sogar ´Knast in Kauf nehmen, um im Mittelpunkt der Gesellschaft zu stehen. Wiederum ein Beweis, dass wir Menschen doch verschiedene Bedürfnisse haben.