Delfine und Pelikane in Peru Tiersterben gibt Rätsel auf

Erst Delfine, nun Pelikane: An der Pazifikküste im Norden Perus sterben massenhaft Tiere. Das Phänomen gibt den Behörden Rätsel auf und erinnert an ein ähnliches Ereignis 1997.

In einer Region in Peru sterben Pelikane und Delfine zu Hunderten. Der massenhafte Tiertod gibt den Behörden Rätsel auf - ein Meeresforschungsinstitut soll das Phänomen im Norden des Landes untersuchen.

Fischer hatten berichtet, dass am Freitag und Samstag an einem rund 170 Kilometer langen Küstenabschnitt etwa 1200 tote Pelikane gefunden worden seien. Das Meeresforschungsinstitut der Regierung berichtete von fast 600 toten Vögeln.

Im selben Gebiet waren zuvor fast 900 tote Delfine entdeckt worden. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, er habe in den vergangenen 25 Jahren noch nie so viele tote Pelikane gesehen.

Der Meeresforscher Edward Barriga erinnerte an ein ähnliches Massensterben von Pelikanen und Kormoranen in der Gegend 1997. Damals wurde als Ursache das Ausbleiben von Sardellen wegen des Klimaphänomens El Nino ausgemacht.