Bevor er zu seinem Urlaub aufbrach, installierte ein Australier Webcams in seinem Haus. Seine Sorge war berechtigt: Von Mauritius aus beobachtete er, wie zwei Männer durch seinen Besitz stöberten. Die Einbrecher wurden noch am Tatort gestellt.
Ein Australier hat Einbrecher in seinem Haus auf frischer Tat ertappt - aus 8000 Kilometern Entfernung. Der Australier urlaubte auf Mauritius, als er auf seinem iPad Diebe in seinem Haus in Melbourne entdeckte. Der Mann alarmierte die Polizei, die Eindringlinge wurden noch am Tatort festgenommen.
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Gegen die Einbrecher sei inzwischen Anklage erhoben worden, wie die Zeitung Herald Sun berichtete. Ihre Prozesse solle Mitte Dezember und Mitte Januar beginnen.
Der Hausbesitzer hatte drei Webcams installiert und konnte so mit Hilfe seines Tablets sein Heim aus der Ferne beobachten. Dabei entdeckte er plötzlich zwei Männer, die das Haus durchwühlten. "Ich war schockiert", sagte der Hausbesitzer dem Blatt. "Ich habe ihnen erst einmal zwei Minuten zugesehen, bevor ich die Polizei rief. Ich wusste nicht, was ich tun soll."
Die alarmierten Beamten erwischten die Einbrecher noch auf frischer Tat. Sie hatten schon einen Fernseher und andere Geräte für mehrere tausend Dollar beiseitegeschafft. "Ich hätte nie gedacht, dass die Kameras eines Tages so nützlich sein würden", sagte der Hausbesitzer der Zeitung.
Die herbeigerufenen Beamten waren ob der ausgefeilten Sicherheitstechnik überrascht: "Klar gibt es Überwachungskameras, die sind hilfreich - aber dass man sie auf ein iPad am anderen Ende der Welt abruft, ist schon ziemlich gut", sagte eine Beamtin.
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- Karlsfeld Pech gehabt 30.11.2011
(sueddeutsche.de/dpa/leja/jobr)
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Ich verstehe Ihren Kommentar nicht: Wieso ist klar, dass ein iPad verwendet wurde? Sie können JEDE IP-Cam auch über jeden x-beliebigen Desk- oder Laptop mit www-Zugang betreiben. Und IP-Cams gibt es von hunderten Herstellern wie Sand am Meer.
Die eigentlich Nachricht ist: Ein Mann hat dank Technik aus seinem Urlaub die Einbrecher in seinem Haus "dingsfest" gemacht. Punkt.
Dass ein iPad verwendet wurde ist doch klar. Interessant wären die verwendeten Kameras - wieder so eine wenig hilfreiche Nachricht.