Schon länger andauernde Jugendkrawalle sind in Kopenhagen nun eskaliert: Dutzende Autos und Mülleimer in Brand gesetzt, Polizeibeamte verhafteten 17 Jugendliche.
Der erneute Abdruck der umstrittenen Karikaturen des Propheten Mohammed hat in Dänemark offenbar schon länger anhalten Jugendkrawalle noch angefacht.
Anzeige
Die Jugendlichen randalierten in der Nacht zum Donnerstag und legten zahlreiche Feuer. 17 Jugendliche wurden in einem überwiegend von Einwanderern bewohnten Stadtteil Kopenhagens festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten dutzende Autos und Mülleimer in Brand gesetzt und auch Steine auf Polizeibeamte geworfen.
Beobachtern zufolge waren die Krawalle, die schon die vierte Nacht infolge andauerten, zunächst eine Reaktion auf als repressiv wahrgenommene Kontrollen der Polizei. Der neuerliche Abdruck der umstrittenen Karikaturen habe jedoch noch mehr Öl ins Feuer gegossen. "Nichts wird einfacher, wenn die Karikaturen wieder zurückkommen", sagte ein städtischer Sozialarbeiter, Khalid al Subeihi.
Ein Fotograf der Zeitung Jyllands-Posten, die die zwölf Karikaturen vor zwei Jahren erstmals gedruckt und damit eine internationale Kontroverse ausgelöst hatte, wurde von den Jugendlichen ebenfalls leicht verletzt. Es war jedoch unklar, ob die Angreifer wussten, dass er für Jyllands-Posten arbeitete. Die Zeichnungen wurden nach der Aufdeckung eines mutmaßlichen Mordkomplotts gegen einen Zeichner am Mittwoch wieder von dänischen Zeitungen abgedruckt.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(AP/cag)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Allein bei PI gibts schon weit über hundert Kommentare dazu. Leider, wie ich beim Überlesen feststellen musste, kein für die SZ freundlicher dabei, fast nur Vorwürfe wegen plumper Nachrichtenfälschung.
Es hat geklappt: Der Stier hat - wie erwartet und erhofft - auf das rote Tuch reagiert und kann nun mal wieder leichter erlegt werden.
Es ist wiederwärtig, wenn man bewusst Unruhen provoziert. Die Redakteure verteidigen dadurch nicht die Meinungsfreiheit, sondern sind bewusste Unruhestifter.
...und aus Maden werden Fliegen, die sich nahrungssuchend auf ihren Kommentaren niederlassen.
Sozusagen krabbelnde putzmuntere Maden, die sich auf einer Leiche den Bauch füllen.
da haben die Herren Kommentatoren übersehen, dass es in Dänemark, seit der Räumung eines Jugendzentrums, Krawalle gibt. Vielleicht ist es nicht die religiöse Zugehörigkeit, sondern ein Funken Leben in einer absterbenden Welt.
Paging