In einem chinesischen Kohlebergwerk sind bei einer Gasexplosion mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Kumpel wurden verletzt.
Bei einer Gasexplosion in einem chinesischen Kohlebergwerk sind mindestens 14 Bergleute getötet und zwei weitere verletzt worden.
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Zwei Kumpel würden nach dem Unglück am Samstag in der Nähe der Stadt Huludao in der nordöstlichen Provinz Liaoning noch vermisst, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf örtliche Behörden.
Die Explosionsursache war zunächst unbekannt. Die privat betriebene Mine sei im Besitz aller vorgeschriebenen Genehmigungen gewesen, hieß es weiter. Die Stadtverwaltung von Huludao forderte 77 weitere Kohlebergwerke der Region in einem Rundschreiben auf, die Arbeit für nicht genauer erklärte "korrigierende Maßnahmen" ruhen zu lassen.
In China kommt es immer wieder zu schweren Minenunglücken, vielfach in illegal betriebenen Bergwerken. Im vergangenen Jahr waren dabei nach amtlichen Angaben rund 3800 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben unabhängiger Arbeiterorganisationen ist die Opferzahl jedoch deutlich höher. Bergwerksunglücke werden demnach oft vertuscht, um eine Schließung der Minen zu verhindern.
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(AFP/cag)
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