Ein halbes Jahr nach der Erdbebenkatastrophe in der chinesischen Provinz Sichuan ist China erneut von einem schweren Erdstoß erschüttert worden.
Das Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich in der Provinz Qinghai im Nordwesten Chinas, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.
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Sein Epizentrum lag rund 1.800 Kilometer westlich der Hauptstadt Peking in zehn Kilometern Tiefe. Die chinesische Erdbeben-Behörde gab die Stärke mit 6,3 an. Angaben über mögliche Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. In der Region leben vor allem Mongolen und Tibeter.
Bei dem Beben am 12. Mai waren in Sichuan mindestens 70.000 Menschen ums Leben gekommen. Fünf Millionen wurden obdachlos.
Die Katastrophe überschattete die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Peking, die am Freitag eröffnet werden. Die Region ist seither von mehreren hundert starken Nachbeben heimgesucht worden.
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(sueddeutsche.de/AP/dpa/jkr/mmk)
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