Ein Streit über nervige Schlafgeräusche eskaliert: In China tötet ein Student seinen Mitbewohner mit einem Messer, weil der zu laut schnarchte.
Was mit einem Streit um eine Banalität begann, eskalierte bis zum Mord: In China hat ein Student seinen Zimmernachbarn mit einem Messer getötet. Dessen Schnarchen habe ihn schon immer gestört, rechtfertigte sich der 23-jährige Guo Lewei seine Tat.
Weil sein Mitbewohner zu laut schnarchte, hat ein chinesischer Student ihn umgebracht. (© Symbolfoto: dpa)
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Die beiden jungen Männer lagen schon länger im Streit: Lewei war wütend auf seinen Mitbewohner, den 22-jährigen Zhao Yan, weil dieser zu laut schnarchte. Yan wiederum war ebenfalls erbost: Lewei hatte Tonaufnahmen und ein Bild des im Schlaf laut vor sich hin sägenden Yan ins Internet gestellt.
Der Streit schaukelte sich im Internet noch weiter hoch. Bei einem Online-Spiel kamen sich die beiden Streithähne wieder in die Haare. Dieses Mal mit fatalen Folgen: Lewei, Student für Computerwissenschaften, kaufte sich ein 20 Zentimeter langes Messer - und damit seinen Kommilitonen getötet. Vier bis fünf mal stach er auf Yan ein.
Direkt nach der Messerattacke informierte der Täter die Polizei. Jetzt steht der cholerische Chinese in der nordwestchinesischen Stadt Changchun vor Gericht.
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(dpa/jab)
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