Carla Bruni hat einen neuen Freund: "Denis", der in Paris auf der Straße lebt. Ein Hilfsangebot der Präsidentengattin schlug der Obdachlose aber aus.

Carla Bruni, die Frau des französischen Präsidenten, ist nach eigenen Angaben mit einem Obdachlosen namens "Denis" befreundet.

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Spricht mit einem Obdachlosen regelmäßig über Musik und Literatur: Carla Bruni. (© Foto: dpa)

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Die Multimillionärin spreche regelmäßig mit "Denis" an einer Straße im noblen 16. Pariser Arrondissement: "Mit der Zeit haben wir freundschaftliche Bande geknüpft", erklärte Bruni dem Obdachlosenblatt Macadam.

"Man muss ihre Wahl akzeptieren"

Offenbar hegen die beiden eine gemeinsame Vorliebe für die angenehmen Dinge des Lebens: "Ich bleibe manchmal stehen, um ihn zu grüßen, und sehr schnell reden wir über Literatur und Musik", wird die Frau von Präsident Nicolas Sarkozy von der Zeitung Le Parisien zitiert.

Carla Bruni, die in wenigen Tagen ihren 42. Geburtstag feiert, ist selbst Sängerin und hat bisher drei Alben mit Popmusik veröffentlicht.

Laut der Pariser Zeitung hatte Bruni dem Obdachlosen sogar angeboten, ihn im Winter in einem Hotel unterzubringen. Jedoch habe er "niemals akzeptieren wollen, die Straße zu verlassen", sagte sie. Man könne die Obdachlosen "nicht gegen ihren Willen pflegen und retten. Man muss ihre Wahl akzeptieren."

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(sueddeutsche.de/dpa/kred/jobr)