In Westaustralien haben Buschbrände mehr als 40 Häuser vernichtet. Hunderte Menschen sind auf der Flucht.

Bei Buschbränden im Westen Australiens sind fast 40 Häuser dem Feuer zum Opfer gefallen. Das Flammenmeer trieb Hunderte Bewohner in die Flucht. Drei Feuerwehrleute erlitten bei Löscharbeiten Verletzungen, wie die Behörden mitteilten. Betroffen ist eine Farmregion nördlich von Perth.

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Mehr als 40 Häuser sind in Westaustralien in Flammen aufgegangen. Hunderte Menschen fliehen. (© Foto: dpa)

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Die Ortschaft Toodyay, rund 80 Kilometer nordöstlich von Perth, wurde evakuiert. Vier Lösch-Hubschrauber und Hunderte Feuerwehrmänner waren im Einsatz, um die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. "Ein Haus nach dem anderen" sei zerstört worden, sagte Feuerwehrsprecher Allen Gale. "Und noch immer gibt es Brandnester, in denen das Feuer weiter brennt."

Eine zweite Gemeinde, Badgingarra weiter im Norden, war akut bedroht. Bei den beiden Bränden gingen insgesamt 33.000 Hektar Busch- und Farmland in Flammen auf.

Die Regierung von Westaustralien rief den Katastrophenzustand aus. Eine leichte Abkühlung ermöglichte es den Feuerwehrleuten mittlerweile, die Brände einzudämmen.

In Australien ist derzeit Sommer, die hohen Temperaturen begünstigen die Buschbrände. In New South Wales im Osten des Landes dagegen gab es in den vergangenen Tagen heftige Niederschläge, die zu Überschwemmungen führten.

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(sueddeutsche.de/APD/dpa/abis/aho)