Vor seinem Tod vertraute sich der 20-jährige Tyler Peterson seiner Mutter an. Er sei nach einem Streit mit seiner Freundin ausgerastet. Auch die Behörden geraten in die Kritik.
Eifersucht und verletzte Eitelkeit trieben den Amokläufer Tyler Peterson dazu, am Sonntagmorgen sechs Freunde in Örtchen Crandon im US-Bundesstaat Wisconsin zu erschießen. Der 20-Jährige war nach der Tat zunächst geflohen und zwölf Stunden später bei einem Feuergefecht mit der Polizei ums Leben gekommen.
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Einwohner von Crandon sind nach Tyler Petersons Amoklauf geschockt. (© Foto: ap)
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Offenbar vertraute er sich vor seinem Tod reuig seiner Mutter und einem Schulfreund an. Wie die Zeitung Milwaukee Journal Sentinel berichtet, gestand der Hilfssheriff, er sei nach einem Streit mit seiner Ex-Freundin Jordanne M. "ausgerastet". Zudem hätten ihn die Freunde aufgefordert, die nächtliche Party zu verlassen und ihn als "nutzloses Schwein" beschimpft.
Inzwischen geraten in die Behörden in die Kritik. Rätselhaft ist, warum die Polizei Peterson nicht verhaftete, als dieser vor dem Haus seines Freundes im Auto 45 Minuten lang eingeschlafen war. Auch wurde bekannt, dass Peterson als Hilfssheriff keinen psychologischen Test bestehen musste. Die Eltern des Täters baten inzwischen um Verzeihung: "Wir stehen unter Schock und können nicht fassen, dass er solch schreckliche Dinge getan hat."
(SZ vom 10.10.07)
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