Bei dem mutmaßlichen Todesschützen von Schwalmtal handelt es sich offenbar um einen Rentner, der in der Nachbarschaft als gewalttätig bekannt war.
Einen Tag nach dem blutigen Familiendrama in Schwalmtal in Nordrhein-Westfalen werden erste Details bekannt: Bei dem Amokläufer soll es sich Medienberichten zufolge um einen 71 Jahre alten Rentner handeln.
Bild vergrößern
Rettungskräfte und Polizisten stehen vor dem Haus, in dem sich das schreckliche Familiendrama ereignet hat. (© Foto: Reuters)
Anzeige
Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht. Die Polizei wolle sich erst bei der für den Nachmittag angesetzten Pressekonferenz zur Identität des Festgenommenen äußern, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage von sueddeutsche.de.
Der Rentner soll am Dienstag mit einem Gewehr drei Menschen erschossen und eine vierte Person schwer verletzt haben. Der Täter wurde am frühen Abend festgenommen, er hatte sich der Polizei ergeben. Er soll noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.
Hintergrund des Dramas ist offenbar ein lange schwelender Familienstreit. Wie Nachbarn berichteten, lebte in dem Haus die Tochter des Täters. Sie habe sich vor sieben Jahren von ihrem Mann getrennt, der mit dem gemeinsamen Sohn ausgezogen sei. Zwischen den Eheleuten habe es einen jahrelangen Streit um das Haus gegeben, wobei der Täter seine Tochter unterstützte. Vor etwa drei Jahren sei er einmal mit dem Baseballschläger auf seinen Schwiegersohn losgegangen, erzählt ein Anwohner: "Der Mann hatte genügend Gewaltpotential, das steht fest."
Am Dienstagnachmittag wollten sich die Tochter, ihr Ex-Partner und der Vater in dem Haus treffen, um dessen Wert von Maklern, Gutachtern und Anwälten ermitteln zu lassen. Offenbar eskalierte bei diesem Treffen der Streit. Nach mehreren Schüssen war am Dienstag gegen 16.30 Uhr bei der Polizei Alarm ausgelöst worden.
Medienberichten zufolge war der Ex- Mann aus Furcht vor dem Rentner nicht erschienen.
Die Polizei machte über die Hintergründe der Schießerei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen dazu liefen auch in der Nacht auf Hochtouren. Am frühen Morgen wurden die Leichen der Opfer vom Tatort weggebracht.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/dpa/AP/dmo/gba)
Analyse des DFB-Kaders
ich bin auch das Du in Foren gewöhnt. Ich protokolliere die Löschorgie hier eh gerade mit, vielleicht findet sich ja ein Blog, der Lust hat darüber zu schreiben. (:
Sie bitte das Du, ich kam gerade von einem Forum, wo das üblich ist.
dank Deiner Kommentare lebe ich sozusagen weiter. Herr Zensor Sie müssen auch die Antworten löschen. Am besten die Kommentarfunktion abschaffen.
Zum Thema: auch Winnenden war eine Beziehungstat, denn der Schüler hat ja nicht im Rathaus um sich geballert, sondern in seiner gehassten Schule.
die Wahrheit liegt wohl in der Mitte, zum einem werden tatsächlich Kommentare gelöscht und zweitens scheint die Software auf bestimmte Schlüsselwörter und Verweise, wie links, zu reagieren. Diese werden wohl gesammelt und von einem Moderator geprüft, bevor sie veröffentlicht werden.
Jupp, zu Ihrer Beschwerde hatte ich auch schon mal was geschrieben. Nach der Aktion heute ist die SZ am Zeitungsstand für mich erst mal wieder auf absehbare Zeit gestorben.
Paging