Dramatische Szenen an einer Schule in Mittelengland: Eine Lehrer soll versucht haben, einen Schüler umzubringen. Zwei weitere Jugendliche wurden demnach ebenfalls angegriffen.

In England ist ein Lehrer wegen versuchten Mordes an einem Schüler festgenommen worden. Der 49-Jährige wird verdächtigt, einen 14-Jährigen lebensgefährlich am Kopf verletzt zu haben. Zwei weitere Schüler in der Schule in Mansfield in Mittelengland seien ebenfalls angegriffen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

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Nach unbestätigten Angaben kam es während des Unterrichts zu einem Streit zwischen dem Lehrer und dem Jungen. Sanitäter hatten den 14-Jährigen am Mittwoch in einer Lache Blut vor einem Klassenraum in der katholischen Schule gefunden.

Traumatisierte Schulklasse

Die Polizei teilte mit, dass bei dem Vorfall auch eine Waffe benutzt worden war. Es gebe "eine Reihe von Zeugen". Eltern berichteten, es habe sich möglicherweise um ein Gewicht gehandelt. Die Schulbehörde erklärte, der Zustand des Jungen habe sich über Nacht "leicht" verbessert. Er sei mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die zwei anderen Opfer, beide ebenfalls 14 Jahre alt, kamen mit leichteren Verletzungen davon. Ob sie dem Jungen zu Hilfe geeilt waren, war zunächst unklar. Der Lehrer hatte nach Angaben der BBC Physik oder ein anderes naturwissenschaftliches Fach unterrichtet.

Ermittlungsleiter Adrian Pearson sagte, die ganze Klasse sei "traumatisiert". Die Schule habe eigentlich einen guten Ruf gehabt und Schüler seien von weit her gekommen. Die Schule war seit einigen Jahren auf Darstellende Künste spezialisiert und hatte etwa 1700 Schüler.

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(dpa/grc/cag)