Rettung nach vier langen Wochen: Beamte eines Spezialeinsatzkommandos haben in Brandenburg zwei aus Kamerun stammende Geiseln befreit.

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben in Brandenburg zwei aus Kamerun stammende Geiseln befreit. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten am Freitag mit, dass die Männer bereits am Mittwoch im Versteck der Kidnapper im Landkreis Uckermark entdeckt worden waren. Die Entführung habe mehr als vier Wochen gedauert.

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Bei den weiteren Ermittlungen seien fünf Verdächtige in Berlin festgenommen worden. Gegen die zwischen 22- und 25-Jahre alten mutmaßlichen Täter ergingen Haftbefehle.

Die Polizei war den Tätern auf die Spur gekommen, nachdem ein dritter Entführter nach der Übergabe eines fünfstelligen Lösegeldes freigelassen worden war. Der 37-Jährige Kameruner machte anschließend detaillierte Angaben zu den fünf Orten, an denen er festgehalten wurde.

Der Fall steht nach Polizeiangaben im Zusammenhang mit so genannten Wash-Wash-Geschäften. Bei dieser Betrugsmasche wird den Opfern vorgegaukelt, durch "Zauberei" oder chemische Prozesse aus einem Geldschein mehrere zu machen. Statt der erhofften Geldvermehrung ernten die Betroffenen aber nur wertloses Papier.

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(dpa)