Berlin Erfolg für Wanderarbeiter

Zwei der beim Bau der "Mall of Berlin" offenbar um den Lohn geprellten Rumänen bekamen vor Gericht recht.

Die Wanderarbeiter, die beim Bau des Berliner Einkaufszentrums "Mall of Berlin" um ihren Lohn geprellt worden sein sollen, haben einen ersten Erfolg erzielt. Das Berliner Arbeitsgericht hat ein Subunternehmen verpflichtet, an zwei der rumänischen Männer ausstehende Löhne zu zahlen. Gegen die Urteile könne noch Berufung eingelegt werden, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Das Verfahren läuft bereits seit Monaten. Insgesamt beklagten sieben Hilfsarbeiter, monatelang nicht den versprochenen Lohn von fünf Euro pro Stunde bekommen zu haben. Weitere Klagen werden in den kommenden Wochen verhandelt. Insgesamt geht es laut Anwälten nach nun geltendem Mindestlohn um mehr als 30 000 Euro. Die "Mall of Berlin" wurde im September 2014 eröffnet.