Bange Minuten an Bord eines Kleinflugzeugs in den USA: Nachdem der Pilot am Steuer gestorben war, gelingt es einem Passagier, sicher in Florida zu landen.
Es hätte in einer Katastrophe enden können, doch dank der Flugkünste eines Passagiers haben fünf Insassen eines US-Linienflugs überlebt.
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Wie die Zeitung News-Press am Montag berichtete, war der Kapitän am Steuer einer zweimotorigen Propellermaschine auf dem Weg von Marco Island (Bundesstaat Florida) nach Jackson (Mississippi) bewusstlos zusammengebrochen und gestorben.
Einer der fünf Passagiere habe darauf die führerlose Maschine vom Typ Beechcraft King Air übernommen und sei sicher gelandet. "Das hätte schrecklich ausgehen können. Es ist ein richtiges Osterwunder", berichtete eine Fluglotsin.
Der Passagier setzte sich ins Cockpit, meldete sich bei der Flugsicherung und bat um Hilfe. Er sei zwar flugkundig, habe aber lediglich eine Pilotenlizenz für einmotorige Maschinen. Mit der Beechcraft kenne er sich nicht aus.
"Gelungene Landung"
Darauf habe ein Fluglotse einen befreundeten Piloten angerufen und sich erklären lassen, wie die Maschine funktioniert. Dies habe er dann dem "Ersatzmann" am Steuer der Beechcraft weitergegeben. Gemeinsam gelang die Landung auf einem Flughafen im Südwesten von Florida.
Der Pilot ist kurz nach dem Start gestorben, die Todesursache wird noch ermittelt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Ostersonntag.
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(dpa/AFP/segi)
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