Beim Spielen mit einer Pistole hat ein Achtjähriger in Kalifornien versehentlich seine Schwester erschossen. Die Eltern waren zum Unfallzeitpunkt zu Hause.
Während der Junge im Haus der Familie im Ort Vacaville, gelegen zwischen San Francisco und Sacramento, mit der Waffe hantierte, löste sich offenbar ein Schuss und traf die Zweijährige in den Kopf, wie die Zeitung The Reporter am Mittwoch berichtete.
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Nach der Einlieferung in ein Krankenhaus wurde das junge Mädchen für tot erklärt.
Beide Eltern waren zum Unglückszeitpunkt zu Hause. Die Polizei versucht nun, zu klären, wie der Junge an die Waffe kam und vernimmt die Verwandten.
In den USA kommt es nicht zum ersten Mal zu einem derartigen Unfall. Wie sicher die US_Haushalte ihre Waffen lagern, ist angesichts der Millionenzahl der Waffenbesitzer nicht zu überprüfen. Auch aktuell ist der massive Trend zur Waffe der letzten Jahre ungebrochen.
Einen objektiven Indikator dafür lieferte das FBI: Laut der bundespolizeilichen Ermittlungsbehörde der USA gab es 2005 8,95 Millionen Auskunftsersuche über Personen, die Waffen erwerben wollten. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bereits bei 12,71 Millionen.
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(AP/grc)
Studie von UN-Kinderhilfswerk
Nur im Gegensatz zum deutschen Durchschnittsbürger ist es für amerikanische Durchschnittsbürger normal die Ausrüstung eines durchschnittlichen deutschen Schwerkriminellen zu Haus zu lagern. Mit üblen Folgen wie man gerade wieder einmal sieht.
Ich weiss nicht, in welchen Gegenden Sie sich dort bewegt haben.
Meine Kontakte - ich bin im Schnitt 2-3 mal im Jahr "drüben" - sind so wie sonst überall auch:
Es gibt ein paar Spinner, eine große Menge Durchschnittsbürger und auch ein paar sehr Nette.
Das mit der rohen Gewalt unterscheidet sich natürlich grundätzlich von Deutschland?
Ich erwähne nur München Solln oder Hamburg um die zwei aktuellsten Fälle zu nennen.
Ja, die Todesstrafe lehne ich auch ab, wie übrigens auch 15 der 50 Bundesstaaten, deshalb macht es keinen Sinn pauschal von den "USA" zu sprechen.
In wie weit bei dem 8-Jährigen von "morden" sprechen können, bleibt mir ein Rätsel.
Vorsatz oder niedrige Beweggründe kann man wohl kaum unterstellen, wenn wie im Bericht beschrieben sich ein Schuss löst.
Schlimm genug, dass sich dieses Unglück zugetragen hat und ein warnendes Beispiel an alle Eltern ihre Puffen wegzusperren, was in Deutschland zum Beispiel Gesetz ist.
Ich warne schon seit längeren vor Reisen in die USA.
In Staaten wo rohe Gewalt herrscht und die Todesstrafe ausgeführt wird sollte man auch ohne Terrorwarnung nicht reisen.
Das muss ich nun um die Gefahr dass selbst Klein-Kinder mit der Waffe hantieren und Morden noch erweitern. 50% der US Amerikaner sind vor 150 Jahren stehen geblieben.
Wer glaubt Waffen besitzen zu müssen, sollte zumindest einen sicheren Aufbewahrungsort dafür haben.