Bahnstrecke bei Duisburg gesperrt Fliegerbombe am Hauptbahnhof entschärft

Bahnfahrer im Ruhrgebiet brauchten am Mittwoch Zeit und Geduld. Schuld daran war eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in unmittelbarer Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs.

Bahnfahrer brauchten heute im Ruhrgebiet ein wenig mehr Geduld, und auch Autofahrer mussten mit erheblichen Störungen zurechtkommen. Der Grund dafür lag seit dem Zweiten Weltkrieg in der unmittelbaren Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs, wiegt fünf Zentner und besitzt einen besonders gefährlichen Säurezünder: Nun entdeckten Bauarbeiter die Fliegerbombe.

Nach den Vorgaben des Kampfmittelräumdienstes müssen derartige Bomben noch am gleichen Tag entschärft werden. Deshalb wurden Züge vorübergehend um Duisburg herumgeleitet.

Um 14 Uhr wurde der Bahnhof geräumt, Züge durften nicht mehr halten, aber bis 14.40 durch den Hauptbahnhof fahren. Die nahe gelegene Autobahn 59 war ebenfalls gesperrt. Von 15 Uhr an entschärften Experten die Bombe - erfolgreich. Um 16.15 Uhr rollten die Züge wieder, doch der Stopp wirkt sich wohl noch bis in die Abendstunden auf den Pünktlichkeit aus, schließlich waren von der Sperrung des Hauptbahnhofs mehr als hundert Züge betroffen.

Über Duisburg fahren unter anderem die ICE-Züge von Düsseldorf über das Ruhrgebiet nach Berlin.

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