Nach Buchvertrag und Bodyguard bekommt der kleine Eisbär jetzt einen Manager. Damit Knut weiter die Kassen füllt.
Eisbär Knut ist für den Berliner Zoo als mittlerweile weltweit bekannte Marke zum Erfolgsprodukt geworden. Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich rechnet in diesem Jahr mit 500.000 Besuchern mehr. 2006 kamen insgesamt 12,5 Millionen Gäste.
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Uhlich sagte am Wochenende in Berlin, dass derzeit täglich 7000 bis 8000 Menschen in den Zoo kämen. Zudem würden zunehmend mehr Jahreskarten verkauft. Zur Vermarktung des Namens Knut habe der Zoo eine Brand-Management-Abteilung gegründet, die demnächst personell verstärkt werde.
Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet, dürfte allein der Besucheransturm den Umsatz von 12,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr um rund 2,5 Millionen Euro nach oben treiben. Insgesamt werde die Marke Knut bis Jahresende voraussichtlich mehr als fünf Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen bringen, heißt es in dem Bericht. Laut Uhlich wird mit dem Verkauf von Merchandising-Produkten ein "mittlerer sechsstelliger Betrag" erwirtschaftet.
Knut wurde am 5. Dezember 2006 im Zoo geboren, von seiner Mutter verstoßen und von einem Pfleger aufgezogen.
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(sueddeutsche.de/ddp)
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Ich verfolge Knut`s Lebensweg seit seiner Geburt. Was wird nicht alles in den Medien darüber berichtet. Auch von einem baldigen Abschied zwischen Knut und seinem Pflegepapa wird berichtet. Weiss eigentlich jeder was auf die Beiden zukommt? Beides sind Lebewesen mit einem Herz und einer Seele. Beide haben auf engstem Raum über Monate zusammen gelebt und plötzlich? Ein Mensch versteht noch das es sein muß, dieser Abschied vorprogrammiert war. Aber Knut?? Für ihn geht was ganz wichtiges verloren, seine heissgeliebte Bezugsperson, seine Ersatzmama, sein Freund ,- Spiel-und Weggefährte. Ihm kann man nicht erklären, das es sein muß, weil er im Erwachsenenalter zum Feind und Gegner wird. Ich glaube nicht daran, das er ein vollwertiger Eisbär wird wie seines Gleichen im Zoo oder auf dem anderen Kontinent. Er wird den "Menschen" immer vermissen, weil es Menschen waren die seinen Bärenkummer trösteten, seine kleinen und großen "Wehwehchen" heilten und ihm Fressen gaben, wenn der kleine Bärenmagen hungrig war. Warum soll er nicht in Berlin bleiben? Warum lässt man ihm nicht seinen "Ersatzpapa" täglich sehen? Im Zirkus leben doch auch die Braunbären mit den Menschen zusammen, oder man hilft ihnen, wenn sie als Zirkusbären gequält werden. Ich finde es eine Quälerei, das Knut´s Seele leiden soll, nur weil man aus ihm einen "richtigen" Eisbär machen will. Da hätte man eine andere Eisbärenmama finden müssen, die Knut grosszieht und keinen Menschen nehmen dürfen. Knut soll ja zu seinen Artgenossen gehen und wie man im Fernsehen sah, hat er ja schon durch eine Glaswand Kontakt aufgenommen. Lasst ihn doch in Berlin und täglich seinen "Papa" durch die Glaswand sehen, so wie er heute durch die Glaswand seine Artgenossen sieht.
Ich denke mir, nur so kann Knut wirklich ein fröhlicher erwachsener Bär werden und sein.
Er merkt dann, das trotz der Trennung aus dem menschlichen Umfeld, seine "Menschen" ihn nicht verlassen haben.
ginalein2 Dresden
Können Eisbären eigentlich auch Verhaltensstörungen aufweisen, wenn so ein Rummel um sie gemacht wird? Wird hier ein kleiner, niedlicher Bär präsentiert, der im Erwachsenenalter dann die "Paris Hilton" unter den Eisbären ist? Laßt ihn doch einfach Bär sein!