Nachdem die Helfer das vierzehnten Opfer mit Hilfe der Spürhunde gefunden haben, wird noch eine Person vermisst. Es handelt sich um eine 40-jährige Frau.

Nach dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall ist die Zahl der Todesopfer auf 14 gestiegen. Bei dem jetzt gefundenen Opfer handelt es sich um ein junges Mädchen. Bereits zuvor war ein auf der Vermisstenliste geführter Junge aus dem Landkreis Berchtesgadener Land geborgen worden.

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Die Helfer seien bei ihren Aufräumarbeiten bis zu einem Bereich der Eislaufhalle vorgedrungen, unter dem eine Tiefgarage liegt. Diese werde jetzt mit Stützmaterial abgesichert.

Am frühen Morgen hatten die Hilfskräfte das zwölfte Opfer geborgen. Die Helfer hatten das Opfer um kurz nach fünf Uhr entdeckt. Nach Angaben der Polizei ist die Identität des Jungen mit Hilfe von Angehörigen geklärt worden.

Gesucht wird nun noch eine 40-jährige Frau. Ihre Überlebenschancen werden als nicht sehr hoch eingeschätzt.

Am Dienstagabend und in der Nacht entfernte eine Spezialbergungsfirma einsturzgefährdete Bauteile, um die Helfer bei ihrer Suche nicht zu gefährden.

Am frühen Morgen hatten die Rettungskräfte ihre gezielte Suche, bei der sie von Suchhunden unterstützt werden, wieder aufgenommen.

Ein technischer Defekt an einem der Spezialbagger hatte in der Nacht für das Abtragen des Gebäudes verzögert, der Defekt konnte jedoch am frühen Morgen behoben werden. Die Arbeiten gestalteten sich laut Behörden weiterhin "sehr schwierig".

Ein Nachlassen der starken Schneefälle erleichterte den Helfern die Arbeit. Die Suche nach Verschütteten waren am Dienstagmittag zunächst eingestellt worden, weil weitere Trümmerteile beseitigt werden mussten.

Unter den bisher geborgenen Toten waren viele Kinder und Jugendliche, die am Montag die Schulferien für einen Nachmittag auf dem Eis nutzen wollten. Darunter sind zwei Jungen und fünf Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren, zwei Jugendliche sowie zwei 40 und 41 Jahre alte Frauen.

Von den 34 Verletzten befinden sich den jüngsten Angaben zufolge noch 13 im Krankenhaus. Alle seien außer Lebensgefahr. Zum Teil hatten sie Brüche erlitten.

Die Eishalle war am Montag gegen 16 Uhr kurz vor Ende des allgemeinen Eislaufs offenbar unter der Last des Schnees zusammengebrochen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich schätzungsweise 50 Menschen in der Halle.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein leitete Ermittlungen zur Unglücksursache ein. Zunächst gehe es vor allem darum, Beweise zu sichern, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Vordermayer. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Am Mittwoch sollten die Obduktionen beginnen.

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(dpa/AFP)