Drama an Australiens Küste: Freiwillige kämpfen um das Leben von mehr als 80 gestrandeten Walen und Delfinen.

An der australischen Westküste sind rund 80 Schwarze Schwertwale und Flachnasen-Delfine gestrandet. Freiwillige Helfer kämpfen um das Leben der Meeressäuger.

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Freiwillige Helfer versuchen, die Tiere zurück ins Meer zu stoßen. (© Foto: AFP)

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Die Tiere wurden am Montagmorgen in der Hamelin Buch südlich der Stadt Perth entdeckt, teilte die Umweltbehörde mit. "Es waren eine Menge Leute hier, die versucht haben, die Wale, die noch lebten, zurück ins Wasser zu schieben", sagte ein Augenzeuge. "Wir denken, dass sechs oder sieben wieder ins Meer hinausgeschwommen sind. Es könnte aber gut sein, dass sie ein Stück weiter erneut stranden."

Für die meisten Wale kam jede Rettung zu spät: Nur 25 Schwertwale waren noch am Leben, als das Rettungsteam der Umweltbehörde eintraf. Hohe Wellen erschweren die Bergungsarbeiten.

In den vergangenen vie Monaten sind mehr als 400 Wale im Süden Australiens und auf der Insel Tasmanien gestrandet. Anfang März schleppten Tierschützer an der Küste von King Island 54 Grindwale zurück ins Wasser, fast 150 Tiere verendeten am Strand. Warum sich die Meeressäuger verirren und an Land schwimmen, ist unklar.

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(dpa/AP/hai)