Die Trauergäste hatten sich versammelt, um das Opfer eines Hai-Angriffs zu beerdigen. Doch die Beerdigung wurde gestört - durch einen Hai-Alarm.

Ein Hai-Alarm hat am Mittwoch an einem Strand in Australien die Trauerfeier für ein Opfer eines Hai-Angriffs überschattet. Während Angehörige und Freunde an der Westküste des 51-jährigen Brian Guest gedachten, gaben die Aufseher an der Küste eine Warnung an die Schwimmer in dem Gebiet aus. Ein Fischerboot habe etwa 20 Meter vom Strand entfernt einen Hai gesichtet, sagte die Sprecherin einer Rettungsgesellschaft.

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Im australischen Städtchen Rockingham geht die Angst vor dem großen Weißen Hai um. (© Foto: AFP)

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Patrouillenboote und Hubschrauber seien ausgerückt, um das Tier zu suchen. Zunächst gab es jedoch keine Spur von dem Hai. Einige der Trauergäste sprangen ungeachtet des Hai-Alarms nach der Feier ins Wasser.

Guest hatte am 27. Dezember zusammen mit seinem Sohn nahe Rockingham südlich von Perth geschnorchelt und war danach verschwunden. Seine Leiche wurde nie gefunden, wohl aber wurden Fetzen seines Taucheranzugs entdeckt. Außerdem sahen Augenzeugen Blut im Wasser an der Stelle, an der Guest zuletzt gesehen wurde.

Kurz darauf hatte ein Ehepaar die Sichtung eines aggressiven großen Weißen Hais gemeldet -unweit von der Stelle, an der Guest angegriffen wurde. Der Hai soll länger gewesen sein als das Boot des Paars, das vier Meter misst.

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(AFP/hai/woja)