Weil Kinder sein Auto mit Löwenzahn bewarfen, zerrte ein wütender Porschefahrer einen Achtjährigen zur Polizei. Die Quittung bekommt jetzt der Fahrer.
Ein Porschefahrer hat in Niedersachsen aus Wut über einen Bubenstreich einen Achtjährigen in sein Auto gezerrt und zur Polizei gebracht - jetzt droht ihm selbst ein Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung. Der Junge hatte mit einem gleichaltrigen Spielkameraden in Hittfeld im Landkreis Harburg einige Löwenzahnstängel auf den vorbeifahrenden Sportwagen geworfen. Dessen 47-jähriger Fahrer sei wütend auf die Bremse getreten und habe sich den Jungen gegriffen, teilte die Polizei mit.
In Niedersachsen ist ein Porsche-Fahrer auf Blumen werfende Kinder losgegangen. (© Symbolbild: dapd)
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Der Mann zerrte den Achtjährigen gegen dessen Willen in sein Auto und erschien wenig später auf der Wache. Das Kind war nach Polizeiangaben völlig verstört.
Eine Busfahrerin hatte unterdessen der Polizei die von ihr beobachtete vermeintliche Entführung gemeldet. Für die Aktion droht dem 47-Jährigen ein Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung - die Ermittlungen wurden eingeleitet.
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(dpa/kat/woja)
Ermittlungen zu Neonazi-Trio
hat völlig richtig gehandelt. Beim Löwenzahn handelt es sich vermutlich um den bekannten TV Moderator Peter. Der Junge hat sich also der Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs schuldig gemacht. Erst werden dem Peter die Stängel ausgerissen, dann wird er dem Porsche zum Fraß vorgeworfen - widerlich.
So ein Strafverfahren wird dem 5chw@chk0pf wohl eher am Adonis vorbei gehen. Eine bessere Strafe wäre... einfach ein Löwenzahnstängel auf sein Spielzeug abstellen. ;-)
Dabei jedoch aufpassen, dass er vor Aufregung keinen Herzschlag bekommt! Wir brauche doch solche wirtschaftsfördernde Elemente dringendst.
Der geknickte Stolz eines Herrenfahrers.
Die Krise des Euro scheint vorbei zu sein.
Ich stimme Ihnen weitestgehend zu. Der Informationsgehalt der Meldung tendiert gegen Null. Trotzdem über 40 Kommentare. Und vorschnelles Aburteilen scheint doch sehr verbreitet zu sein (ich muss mich ja auch immer hinterfragen). Aktuell der Fall Tauss oder jeder Muslim oder....Zur Zeit gibt es genügend Fälle. Gibt es Untersuchungen, ob Vorverurteilung (Hängt sie, sie ist eine Hexe!) in wirtschaftlichen Krisenzeiten zunehmen?
Paging