Zusammenstoß unter Wasser: Das Verteidigungsministerium in Paris hat bestätigt, dass ein Atom-U-Boot der französischen Marine ein britisches "gestreift" habe.
Zwischenfall im Atlantik: Ein Atom-U-Boot der französischen Marine hat ein britisches unter Wasser gestreift. Eine atomare Gefahr habe aber nicht bestanden, erklärte die französische Regierung.
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Die "HMS Vanguard" gehört zu Großbritanniens vier mit je 16 atomaren Trident-D5-Raketen ausgerüsteten U-Booten. (© Foto: AFP)
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Der Zwischenfall soll sich britischen Zeitungsberichten zufolge bereits am 3. oder am 4. Februar ereignet haben. Er wurde aber erst jetzt bekannt. Außerdem sei bei dem Unfall die britische HMS Vanguard und die französische Triomphant beschädigt worden, berichteten die Times, der Daily Telegraph und die Sun übereinstimmend. Die HMS Vanguard sei zu Reparaturarbeiten nach Schottland geschleppt worden, hieß es in den Berichten.
Die Schiffe seien bei dem Unfall auf verschiedenen Missionen auf Tauchstation unterwegs gewesen. Sie waren mit insgesamt etwa 250 Seeleuten besetzt.
Beide Schiffe hatten 16 ballistische Raketen an Bord, die je 35 Tonnen wiegen und eine Reichweite von 6000 Kilometer haben. Jede Rakete trägt sechs Sprengköpfe.
Das französische Verteidigungsministerium hatte in der vergangenen Woche lediglich mitgeteilt, dass die Triomphant bei einer Tauchfahrt ein "Objekt" gerammt habe. Dabei sei zwar das Sonargerät am Bug beschädigt worden, die nukleare Sicherheit jedoch "zu keinem Zeitpunkt" betroffen gewesen.
Die Sun aber zitierte einen Experten, wonach die möglichen Schäden "unvorstellbar" seien. Es sei zwar äußerst unwahrscheinlich, dass es zu einer atomaren Explosion gekommen wäre. "Aber ein Austritt von Radioaktivität wäre möglich gewesen. Schlimmer noch, wir hätten die Crew und die Sprengköpfe verlieren können. Das wäre eine landesweite Katastrophe gewesen."
Das britische Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme ab, versicherte jedoch ebenfalls, dass keine Gefahr durch atomare Strahlung bestanden habe. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in London sagte, die britische Verteidigungskraft sei zu keinem Moment geschwächt gewesen.
Die HMS Vanguard gehört zu Großbritanniens vier mit je 16 atomaren Trident-D5-Raketen ausgerüsteten U-Booten. Die Vanguard wiegt 16.000 Tonnen und ist 150 Meter lang.
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(AFP/hai)
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Wirklich objektiv , ein guter Kommentar .
Danke für die Aufklärrung
A.Q
Na na Paule , mit sollche Witzen hätten schon längst einen Atomkreig, zum Glück bist du nicht der Kommandant :-)). Nun ein Atom -Uboot lässt sich nicht wie ein Auto steuern, wo man sichtweite hat , die haben nur ihre Sonnar Geräten, mehr möchte ich mich hier nicht dazu äussern. GB und F hätten sich aber zumindest absprechen können , das sollte man unter Freunde machen.
A.Q
Zunächst 2 Satelliten
Dann 2 U-Boote
Was kommt als nächstes? Zusammenstoß eines Satelliten und eines U-Bootes?
P.S.: 3. oder 4. Februar? Heute ist der 16. Gab es da was zu verheimlichen?
..es handelt sich doch bei beiden Booten um "Boomer", also Raketenträger. Keins von beiden ist ein Jagduboot. Also ergibt das immer noch keinen wirklichen Sinn. Es sei denn, einer oder beide Kapitäne wären übermütig geworden, und hätten der jeweils anderen Seite mal zeigen wollen, wasn'ne Harke ist, obwohl dies gegen Befehle verstieß und sie auch nicht das "richtige! Boot dafür hatten. Also, ich glaube mal, die werden beiden demnäxt an Land versetzt. Wird bei der Bundesmarine auch so gemacht, wenn einer seinen Kahn auf Sand setzt.
Die Mission dieser Boote ist es, absolut unentdeckt zu bleiben. Ansonsten könnte man die Raketen ja auch an Land stationieren. Und um ihre Mission zu erfüllen, haben sie die modernsten passive Horchsysteme an Bord, die man sich denken kann, z.B. towed arrays, die sie hinter sich herziehen, um weitgehend frei von Störgeräuschen des eingenen Bootes alle bewegten Objekte in Umkreis von mehreren Kilometern zu orten. Sinnvollerweise fährt man dazu in Schleichfahrt, und macht regelmäßige Kursänderungen, um damit die geringere Empfindlicheit des Bugsonars auszugleichen.
Also, wenn trotzdem die beiden Boote aneinandergerasselt sind, müssen sie beide in hoher Fahrt einen geraden Kurs gesteuert haben. Und selbst dann stellt dies den Besatzungen ein schlechtes Zeugniss aus, da durch die höhere Antriebskraft auch die Geräuschpegel hoher waren, und eine Ortung trotzdem hätte möglich sein sollen. Eigentlich unerklärlich, die Sache.
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