Ein Amokläufer hat in einer US-Kirche zwei Menschen erschossen. Mit einer Pumpgun stürzte der Täter in eine Kindertheater-Aufführung.
Ein 58-jähriger Amokläufer hat in einer Kirche in Knoxville im US-Staat Tennessee am Sonntag mit einer Pump-Gun zwei Menschen getötet.
Jim D. Adkisson wurde am Tatort festgenommen und des Mordes angeklagt. (© Foto: AP)
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Mindestens sieben weitere wurden verletzt, berichtete die New York Times am Montag. Kirchgänger konnten den Mann überwältigen und festhalten, bis die Polizei eintraf. Er wurde des Mordes angeklagt.
Der 58-Jährige hatte den Angaben zufolge keine Verbindung zu der Kirchengemeinde. Die Behörden rätselten zunächst noch über die Motive des Schützen.
Die Kirche war mit 200 Menschen besetzt, als er das Feuer eröffnete. Als die Schüsse fielen, führten Kinder ein Theaterstück auf. Mädchen und Jungen wurden aber nicht verletzt. "Die Musikdirektorin hat mitbekommen, was los war und sofort geschrien: Alle raus hier, alle", berichtete eine 70-jährige Augenzeugin.
Eltern seien daraufhin unter die Kirchenbänke gekrochen, während die jungen Darsteller - einige davon nicht älter als sechs Jahre - schnell aus dem Gotteshaus gebracht wurden. Der Schütze hatte dem Bericht zufolge behauptet, er sei für die Aufführung als Musiker engagiert worden.
"Dieser Kerl weiß gar nicht, wie viele Leben er heute zerstört hat", sagte die 16-jährige Amira Parkey. "Wer so etwas macht, glaubt Probleme zu haben und zerstört dann das Leben anderer."
Bei den beiden Todesopfern handelt es sich US-Medienberichten zufolge zum einen 60-Jährigen und eine 61 Jahre alte Frau. Erst vor wenigen Tagen waren bei einer Schießerei auf dem Gelände einer Volkshochschule in Phoenix (US-Staat Arizona) drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Der Schütze wurde wenig später gefasst. Die Polizei ging von einer Abrechnung im Banden-Milieu aus.
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(dpa/mmk)
FKK-Slackliner Alexander Schulz
Das hat mit dem liberalen Waffengesetz in den USA nicht viel zu tun. Irre sind eben irr, da kann man nichts tun. Wenn die Schuld alleine am lieberalen Waffenbesutz läge (wie Sie meinen), müsste die USA bereits menschenleer sein.
Wenn der Irre keine Punp-Gun gehabt hätte, dann hätte er eine Bombe gezündet. Wie leicht das geht und wie wirksam das ist, hört man täglich in den News.
Positivbeispiel: Die Stadt Kennesaw in Georgia, USA, weltbekannt als Gun-City. Dort besagt ein Gemeinderatsbeschluss aus den 70er Jahren, dass jeder Haushalt eine Feuerwaffe haben MUSS! Dort gibt es keinen Bankraub, Überfall, Vergewaltigung, Kennesaw ist die sicherste Stadt der Welt, alle sind dort bewaffnet.
Einfach googeln.
"Da eine wohl organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden. (Aus der US-Verfassung, Wikipedia). Gelegenheit macht nicht nur Diebe, sondern auch Mörder! Und so nimmt es die amerikanische Bevölkerung als Ausdruck ihres Verfassungsrechts hin, dass jährlich eine Kleinstadt mit Schusswaffen ausgelöscht wird.