Ein Schüler hat in einer kalifornischen Schule zwei Rohrbomben gezündet. Ein Lehrer, der den bewaffneten 17-Jährigen stellte, hat dessen Amoklauf verhindert.

Er kam mit einer Kettensäge, einem Schwert, mit Sprengstoff und Rohrbomben zur Schule. Dass ihn sein Lehrer mit einer beherzten Umarmung zu Fall bringen würde, damit hat der 17-Jährige nicht gerechnet.

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Nach der Detonation von zwei Rohrbomben wurde die Schule in San Mateo evakuiert. Ein Lehrer hat den 17-jährigen Angreifer daran hindern können, noch mehr Schaden anzurichten und gegen Schüler und Lehrer vorzugehen. (© Foto: AP)

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Ein Lehrer an der Hillsdale High School in Kalifornien hat mit seinem beherzten Eingreifen wahrscheinlich ein Blutbad an seiner Schule verhindert. Der Pädagoge überwältigte den schwerbewaffneten Jugendlichen, nachdem dieser in einem Gang der Schule in San Mateo bereits zwei Rohrbomben gezündet hatte. Der 35-jährige Kennet Santana wird nun als Held gefeiert.

Als er dem Jungen gegenüber gestanden habe, sei ihm nicht viel Zeit zum Nachdenken geblieben, sagte Santana. Er warf den Teenager zu Boden, dann kamen ihm der Schulleiter und ein weiterer Pädagoge zur Hilfe. Die drei hielten den bewaffneten Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Bei den Explosionen entstand nur vergleichsweise geringer Schaden, verletzt wurde niemand. Die Highschool, die von 1270 Schülern besucht wird, wurde nach dem Vorfall evakuiert.

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(sueddeutsche.de/AP/abis)