Panik in einem Dorf in Norditalien: Ein Drogenabhängiger hat seine Exfrau und zwei Dorfbewohner erschossen - der Täter war mit ihnen seit Jahren zerstritten.
Ein Todesschütze hat am Sonntag in Norditalien für Angst und Schrecken gesorgt. Der nach Angaben der Polizei drogenabhängige Mann erschoss in der Gegend um Mantua seine Exfrau und zwei weitere Menschen, mit denen er seit langem Streit hatte. Die Menschen in der Umgebung flüchteten in Panik in ihre Häuser, wo sie stundenlang ausharrten.
Der Täter tötete seine Exfrau und zwei weitere Dorfbewohner, mit denen er verfeindet war. (© Symbolbild: ddp)
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Am späten Sonntagvormittag lauerte der 44-Jährige zunächst seiner Exfrau auf. In Volta Mantovana habe er das Auto der 38-Jährigen gerammt und sie anschließend erschossen, berichteten italienische Medien. Zuvor habe er stundenlang auf sein Opfer gewartet.
Danach tötete er eine verfeindete Nachbarin und einen Bauern. Dessen Ehefrau wurde schwer verletzt.
Der 44-Jährige konnte am Abend nach einem stundenlangem Großeinsatz mit Helikoptern und Suchhunden in Anfo bei Brescia gefasst werden, wie italienische Medien berichteten. Er war zuvor über ein Telefongespräch in der Nähe von Brescia geortet worden.
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(dpa/kat/ehr)
Analyse des DFB-Kaders
Die SZ schafft es mal wieder nicht Begriffe auseinander zu halten:
Ehefrau und Nachbarn (mit denen er Streit hatte) erschossen: Ist eben einfach ein Mord mit einem Beziehungshintergrund.
Amoklauf: Bezeichnet meist eine plötzliche, willkürliche, nicht provozierte Gewaltattacke mit erheblich fremdzerstörerischen Verhalten mit darauffolgender Erinnerungslosigkeit und Erschöpfung und teilweisen Umschlag in selbstzerstörerische Reaktionen. Täter, die in einer solchen Ausnahmesituation Straftaten begehen können, nennt man Amokläufer oder auch Amokschützen, falls sie Schusswaffen gebrauchen, oder Amokfahrer, falls sie Fahrzeuge einsetzen.
Der Begriff "Amoklauf" für die neudeutsch "school shootings" genannten Vorgänge ist ebenso falsch, da lange geplant und damit nicht plötzlich.
Warum nur verwendet die SZ immer wieder die Begriffe falsch? Weil sich damit auf Google höhere Trefferzahlen erreichen lassen?
So trifft selbst ein Kunstschütze nichts.