Die Braut ertrank elf Tage nach der Traumhochzeit: In Australien ist ein US-Bürger sechs Jahre nach der Tat zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
Tod der Braut beim Tauchen in den Flitterwochen - sechs Jahre nach dem Vorfall hat sich ihr unter Mordverdacht stehender Mann wegen Totschlags schuldig bekannt. Ein Gericht in Brisbane an der australischen Ostküste verurteilte den 32-jährigen Gabe W. zu vier Jahren Haft, drei davon auf Bewährung.
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Ein Amerikaner ist in Brisbane verurteilt worden - er hat zugegeben, dass er seine Frau in den Flitterwochen ertrinken ließ. (© Foto: istockphoto)
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Der Fall des frisch getrauten amerikanischen Ehepaars auf Hochzeitsreise am Great Barrier Reef hatte 2003 monatelang Schlagzeilen gemacht. Die Behörden gingen erst von einem Unfall aus, bis W. versuchte, 45.000 Dollar aus einer Reiseversicherung einzulösen.
Vor Gericht war dem Mann zunächst Mord vorgeworfen worden, dies wies der Angeklagte zurück und erklärte sich stattdessen des Totschlags für schuldig. Dies akzeptierte der Vorsitzende Richter, weil für eine Mordanklage eine Tatwaffe, Indizien und ein Motiv fehlten.
Der Vorfall ereignete sich bereits vor fünf Jahren. W. war im Mai freiwillig nach Australien zurückgekehrt und wurde sofort bei seiner Ankunft am Flughafen von Brisbane festgenommen. Der Mann ist in den USA inzwischen mit einer anderen Frau verheiratet.
W. habe seine im Tauchen unerfahrene Frau 15 Meter unter Wasser fest im Arm gehabt, bevor er aufgetaucht und sie auf den Meeresboden gesunken sei, hatte ein Zeuge bei der Untersuchung der Todesursache gesagt. Die Theorie der Polizei: W., ein geübter Taucher mit Rettungsausbildung, drehte seiner Frau den Sauerstoff ab und machte das Ventil wieder auf, als sie erstickt war. Die Ausrüstung von Tina W. war völlig in Ordnung, wie Ermittler später feststellten.
Der Mann wurde nun wegen Totschlags verurteilt, weil er seine Tauchpartnerin nicht mit seinem eigenen Sauerstoff versorgte, weil er ihren Gewichtegürtel nicht löste und ihre Tauchweste nicht aufpumpte, damit sie an die Oberfläche kommen konnte. "Damit hat er ihr alle Überlebenschancen genommen", sagte der Staatsanwalt. W. hatte nach dem Tod seiner Frau gesagt, sie sei so schnell gesunken, dass er sie nicht mehr zu fassen bekam.
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- Australien Mord in den Flitterwochen 13.05.2009
(dpa/AFP/hai/liv)
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Jetzt kann man ihn aber immer noch im Kommentar von Teebaumoel lesen!
Lieber Teebaumoel,
vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die betreffenden Stellen ausgebessert.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Moderator