Der Schauspieler ist bereits mehrfach aufgefallen, weil er betrunken Auto gefahren ist. Nun muss er ins Gefängnis - und eine Therapie machen.

Kiefer Sutherland (40), Star der TV-Serie "24", hat sich wegen Trunkenheit am Steuer schuldig bekannt und einer Haftstrafe von 48 Tagen zugestimmt. Von den 48 Tagen entfallen 30 auf das Fahren mit einem Blutalkoholgehalt über 0,8 Promille und 18 auf seine Verletzung von Bewährungsauflagen aus dem Jahr 2004, berichtete der Internetdienst E!Online.

Kiefer Sutherland

Offenbar am Steuer ein Rowdy: Kiefer Sutherland (© Foto: Reuters)

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Sutherland werde seine Strafe von Dezember an absitzen, wenn die Dreharbeiten für die Fernsehserie wegen der Feiertage vorübergehend eingestellt werden, hieß es dort weiter.

Sutherland war der Polizei Ende September nach einer Party in West Hollywood durch verkehrswidriges Abbiegen aufgefallen und wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Schon drei Mal zuvor hatte er wegen ähnlicher Vergehen Ärger mit der Polizei.

1989 und 1993 bekannte er sich wegen rücksichtslosen Fahrens schuldig. 2004 erhielt er eine Bewährungsstrafe. Mit der Vereinbarung zwischen seinem Anwalt Blair Berk und der Staatsanwaltschaft kam der 40-jährige Schauspieler um einen Prozess herum.

Dieser hätte ihn bis zu sechs Monate hinter Gitter bringen können. Als Teil der jetzigen Vereinbarung mit dem Gericht muss der Schauspieler 18 Monate lang einen Anti-Alkohol-Kurs besuchen und sich sechs Monate lang einmal die Woche einer Therapie unterziehen.

Hotel-Erbin Paris Hilton hatte im Juni nach ähnlichen Verstößen und Verkehrsdelikten nur 23 Tage im Gefängnis verbracht.

Für seine Rolle als Agent Jack Bauer in der Serie "24" hatte Sutherland im vergangenen Jahr einen "Emmy" gewonnen. Der Sohn des Schauspielers Donald Sutherland spielte unter anderem in den Filmen "Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers", "Flatliners" und "Nicht Auflegen!" mit.

Der 40-Jährige "Emmy"-Preisträger zeigte sich in einer Erklärung sehr zerknirscht. "Ich bin sehr enttäuscht über mich selbst", sagte er. Besonders leid tue ihm, dass er seine Familie, Freunde und die Mitarbeiter von "24" enttäuscht habe.

Der Sender Fox, der die Serie produziert, wies darauf hin, dass die Gerichtsabsprache sicherstelle, dass die Dreharbeiten nicht unterbrochen werden müssten.

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(dpa)