Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die französischen Behörden suchen länger als bisher gedacht nach dem Flugschreiber des Airbus, der am Pfingstmontag auf dem Weg von Rio nach Paris abgestürzt ist.
Die Suche nach dem Flugschreiber der über dem Atlantik abgestürzten Air-France-Maschine wird überraschend verlängert. Noch gebe es Hoffnung, die sogenannte Blackbox zu finden, sagte der französische Transportminister Dominique Busseareau am Freitag. Ursprünglich sollte die Suche am 10. Juli enden. Der Airbus vom Typ 330 war am 1. Juni auf dem Flug von Brasilien nach Frankreich in ein Unwetter geraten. Beim Absturz kamen 228 Menschen ums Leben, darunter auch 28 Deutsche.
Bild vergrößern
Zahlreiche Wrackteile der verunglückten Maschine wurde geborgen. (© Foto: AP)
Anzeige
Bisher ist es nicht geglückt, Signale des Flugschreibers aufzufangen. Das Aufzeichnungsgerät sendet nur etwa 30 Tage lang jede Sekunde ein Signal. Die Suche nach dem Gerät soll nach Angaben von Busseareau notfalls auch mit U-Booten fortgesetzt werden. Allerdings seien die Chancen auf Erfolg eher gering.
Es gestaltet sich sehr schwierig, in der Tiefe des Meeres den Flugschreiber zu finden. An der Absturzstelle ist das Meer deutlich tiefer als 2000 Meter. Das Signal der Blackbox kann theoretisch auf eine Entfernung von bis zu zwei Kilometern aufgefangen werden.
Sollte der Datenspeicher doch noch entdeckt werden, dürfte er endgültige Gewissheit über den Unglückshergang liefern. Laut dem am Donnerstag veröffentlichten Untersuchungsbericht zum Unglück ist der Airbus nicht, wie bis dahin angenommen, in der Luft zerbrochen, sondern in Gänze und mit hoher Geschwindigkeit auf dem Wasser zerschlagen.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
- Thema
- Air France RSS
- Air-France-Flug 447: Neue Details Ungebremst aufs Wasser 02.07.2009
- Air-France-Flug 447 Suche nach Opfern eingestellt 27.06.2009
- Air-France-Flug 447 Trauer ohne Tote 13.06.2009
- Aschewolke Schwefel im Cockpit: Pilot klagt über Übelkeit 11.05.2010
- Absturz der Air-France-Maschine Black Box geortet 06.05.2010
- Flugzeugabsturz über dem Atlantik Air France muss zahlen 12.03.2010
- Concorde-Prozessauftakt Die Frage nach der Schuld 02.02.2010
(Reuters/vw/af)
Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld
Ich schmeiß mal einen Schuhkarton über dem Himalaja aus dem Flugzeug und Sie versuchen den dann zu finden. Der Schuhkarton kriegt für Sie auch einen Sender, aber leider nur mit einer Reichweite von ein paar Metern, damit Sie nicht mit mit Flugzeugen danach suchen können sondern zu Fuß gehen müssen. Und der Schuhkarton ist auch schön leicht, damit er vom Wind verweht werden kann, so dass sich das Suchgebiet sich wohl dementsprechend vergrößert wie es bei der AF Maschine wegen Strömung der Fall sein sollte. Und dann wollen wir doch mal sehen ob Sie den Karton in einem Monat finden...
das Flugzeug sei nach derzeitigem Kenntnisstand keineswegs schon in der Luft auseinandergebrochen sondern in einem Stück auf dem Meer aufgeschlagen.
Dementsprechend können die Trümmerstücke wohl kaum besonders weit verteilt sein.
Daß die das Wrack noch nicht gefunden haben kommt finde ich dilettantisch rüber.
Es dürfte doch möglich sein anhand der gefundenen Wrackteile und Leichen auf den etwaigen Absturzort relativ präzise zu schlußfolgern. Oder WOLLEN die nix finden?