Die Behörden in Brasilien haben drei Wochen nach dem Absturz einer Air-France-Maschine mehrere Tote identifiziert - anhand von Gebissen und Fingerabdrücken. Es handele sich um zehn Brasilianer und einen Ausländer.
Drei Wochen nach dem Absturz der Air-France-Maschine im Atlantik haben Gerichtsmediziner die ersten elf von bislang 50 geborgenen Toten identifiziert. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörden in Pernambuco um jeweils fünf Männer und Frauen aus Brasilien sowie um einen männlichen Passagier, dessen Nationalität zunächst noch nicht bekanntgegeben wurde.
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Die Bergungsarbeiten nach dem Absturz der Air-France-Maschine dauern an. (© Foto: AP)
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Die Familien der identifizierten Personen wurden ebenso unterrichtet wie im Fall des ausländischen Passagiers die Botschaft des betreffenden Landes. Die Identifizierung der im Atlantik geborgenen Leichen stützt sich auf DNS-Proben, Fingerabdrucke und Behandlungsdaten von Zahnärzten. Die Untersuchungen werden in Recife, der Hauptstadt des brasilianischen Staates Pernambuco, vorgenommen.
Der französische Airbus A330 stürzte am 1. Juni nach dem Start in Rio de Janeiro mit Ziel Paris vor der Nordostküste von Brasilien ins Meer. Dabei kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, unter ihnen auch 28 Deutsche. Bei den Bergungsarbeiten an der Absturzstelle wird auch weiter nach der Black Box der Maschine gesucht, von der sich die französischen Ermittler Aufschluss zur Unglücksursache erhoffen.
Allerdings hat Air France-Chef Pierre-Henri Gourgeon nach eigenen Angaben die Hoffnung schon aufgegeben, dass die Aufzeichnungsgeräte noch gefunden würden. Die Absturzursache ist bis heute ungeklärt.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/AP/mati/gal)
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man könnte auch so argumentieren: solange die angehörigen des 11. identifzierten opfers noch nicht gefunden, kontaktiert oder ihre erlaubnis zur publikation der staatsangehörigkeit gemacht haben sind es halt nun mal 10 brasilianer.
und überhaupt: wieso eigentlich diese diskussion. schlimm genug was passiert ist. es wäre viel wichtiger herauszufinden, was genau vorgefallen ist um etwas derartiges in zukunft zu verhindern. ich fürchte nur, das werden wir vermutlich nie erfahren.
Liebe(r) Cutie,
es waren brasilianische Behörden und die denken vielleicht an die brasilianischen Angehörigen Ihrer brasilianischen Landsleute, die sich dann vielleicht zumindest Hoffnungen machen können, dass sie ihre Lieben zu Grabe tragen können. So gesehen, richtete sich die Aussage der brasilianischen Behörde an die brasilianischen Angehörigen...
Lieber User,
so Unrecht hat der Exil-Glubberer nicht: Sie sind ja anscheinend heute Morgen auf einem Mecker-Streifzug durch sueddeutsche.de, betrachtet man einmal das Verhältnis "sinnvolle Kritik" : "bloßes Frustabladen" Ihrer heutigen Beiträge.
Kein Problem, das Ganze, wenn Sie gerne meckern wollen, dann nur zu, aber bitte sinnvoll, konstruktiv, und verständlich.
Und wenn Exil-Glubberer - wie von Ihnen moniert - meckert, dann immerhin aus gutem Grund, im Gegensatz zu Ihnen. Er bringt wenigstens Argumente.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Moderator
Wieso muß man zwischen Nationalitäten unterscheiden, wo es doch unerheblich ist, aus welchem Land die Opfer kommen?
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