Heftige Buschfeuer haben in den vergangenen Tagen in Südafrika sowie den Nachbarstaaten Swasiland und Mosambik knapp 100 Menschen das Leben gekostet.

Die Sachschäden liegen in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe. Allein in Mosambiks zentralen Manica- und Sofala-Provinzen wurden nach Polizeiangaben vom Mittwoch 49 Menschen durch die Flammen getötet und 74 verletzt. Rund 13.000 Anwohner seien durch die Feuer obdachlos geworden.

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In der am schwersten betroffenen südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal zählten die Behörden seit dem Ausbruch der Buschfeuer mindestens 34 Tote. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, Hunderte obdachlos. Auch in anderen Provinzen gab es Menschenleben zu beklagen. Die Feuer waren durch heftigen Wind und trockenes Wetter begünstigt worden.

Im Winter der Süd-Halbkugel flammen viele Bauern der Region das alte Gras ab, dabei geraten viele Feuer außer Kontrolle. Von den Bränden betroffenen sind auch die Gebirgs-Königreiche Lesotho und vor allem Swasiland, wo ebenfalls mehrere Tote gezählt wurden.

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(dpa/jüsc)